Tennis Australian Open: Federer und Djokovic geben sich keine Blöße

Tennis Australian Open
Federer und Djokovic geben sich keine Blöße

Roger Federer und Novak Djokovic stehen bei den Australian Open in der dritten Runde. Federer bezwang Jewgeni Korolew mit 6:2, 6:3, 6:1 und trifft nun auf Marat Safin.

Roger Federer und Novak Djokovic sind bei den Australian Open in Melbourne ihrer Favoritenstellung gerecht geworden und ohne Mühe in die dritte Runde eingezogen. Der Schweizer Federer, beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres an Position zwei gesetzt, gewann locker in drei Sätzen gegen den Russen Jewgeni Korolew mit 6:2, 6:3 und 6:1. Der an Nummer drei gesetzte Titelverteidiger Djokovic setzte sich gegen den Franzosen Jeremy Chardy ebenfalls in drei Sätzen mit 7:5, 6:1 und 6:3 durch.

Federer nun gegen Safin

In der nächsten Runde wird die Aufgabe aber deutlich schwieriger für Federer. Der Weltranglistenzweite trifft auf den Russen Marat Safin, der in Runde zwei den Spanier Guillermo Garcia-Lopez mit 7:5, 6:2 und 6:2 ausschalten konnte.

"Es ist immer wieder ein faszinierendes Duell", äußerte Federer, der bis dato neun Mal im Duell mit Safin als Sieger vom Platz ging, über seinen kommenden Gegner. In Melbourne musste sich der Schweizer im Jahr 2005 aber dem Russen in einem hochklassigen Halbfinale über fünf Sätze geschlagen geben. Anschließend hatte sich Safin den Titel gesichert. "Ich freue mich auf das Match. Wir kennen uns sehr gut. Er weiß, wie er gegen mich spielen muss, aber auch ich weiß, was ich gegen ihn zu tun habe", so Safin.

Djokovic bekommt es mit dem US-Amerikaner Amer Delic zu tun, der sich nach einem Zwei-Satz-Rückstand gegen Paul-Henri Mathieu aus Frankreich noch mit 1:6, 3:6, 6:3, 7:6 (7:3) und 9:7 in die nächste Runde kämpfte.

"Ich fühle mich auf diesem Court sehr wohl", erklärte Djokovic. "In der ersten Runde lief es noch nicht ganz rund und ich habe nicht mein bestes Tennis gespielt. Aber heute ging es schon ganz gut. Ich hoffe, ich kann mich im nächsten Match noch einmal steigern."

In der Night-Session schaffte auch Andy Roddick den Sprung in die dritte Runde. Der US-Amerikaner besiegte den Belgier Xavier Malisse in vier Sätzen mit 4:6, 6:2, 7:6 (7:1) und 6:2.

Beendet ist der Traum von einer weiteren Teilnahme am Turnier für den erst 16-jährigen Australier Bernard Tomic. Gegen den Luxemburger Gilles Muller konnte Tomic den ersten Satz noch gewinnen, musste sich aber letztlich nach vier Sätzen mit 6:3, 1:6, 4:6 und 2:6 geschlagen geben.

Zweitrunden-Aus für Nalbandian

Für die erste große Überraschung in Melbourne sorgte unterdessen der Taiwanese Lu Yen-Hsun. Der Schützling von Schüttler-Trainer Dirk Hordorf schaltete in der zweiten Runde den Argentinier David Nalbandian aus, der vor einer Woche noch das Turnier in Sydney gewinnen konnte.

Der 25-jährige Yen-Hsun setzte sich in fünf Sätzen 6:4, 5:7, 4: 6, 6:4, 6:2 gegen den Weltranglisten-Elften durch und feierte damit zum ersten Mal zwei Siege hintereinander bei einem Grand-Slam-Turnier.

© SID

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