Tennis Australian Open: Gremelmayr überrascht Björkman - Aus für Schüttler

Tennis Australian Open
Gremelmayr überrascht Björkman - Aus für Schüttler

Denis Gremelmayr hat bei den Australian Open überraschend die zweite Runde erreicht. Der 24-Jährige besiegte den Schweden Jonas Björkman 3:6, 6:2, 6:0, 6:1. Lars Burgsmüller besiegte Rainer Schüttler in vier Sätzen.

Denis Gremelmayr hat bei den Australian Open überraschend die zweite Runde erreicht. Der 24-Jährige besiegte den Schweden Jonas Björkman deutlich mit 3:6, 6:2, 6:0, 6:1. Der gebürtige Heidelberger hatte über die Qualifikation die Hauptrunde beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres erreicht. In Runde zwei trifft Gremelmayr nun auf den US-Amerikaner Robby Ginepri.

Ebenfalls eine Runde weiter ist Lars Burgsmüller (Sundern), der sich ebenfalls über die Qualifikation in die Hauptrunde gekämpft hatte. Burgsmüller besiegte seinen besten Freund und Trainingspartner Rainer Schüttler in vier Sätzen mit 3:6, 6:3, 7:6 (7:2) und 6:3.

Schüttler versteht die Welt nicht mehr

Wieder eine herbe Enttäuschung, wieder ein Rückschlag für "Shaker". Die Triumphe von damals scheinen so unendlich weit weg. "Ich begreife das selber nicht", sagt Rainer Schüttler: "Anderthalb Sätze spiele ich sehr gut und dann höre ich praktisch auf."

Dabei war er so gut vorbereitet. Keine Verletzungen, kein übervoller Terminplan, aber ein intensives Trainingslager in Dubai: "So fit war ich seit drei Jahren nicht mehr." Alles vergebens, Qualifikant Burgsmüller konnte sich nach anfänglicher Nervosität freispielen, Schüttler verkrampfte. "Das ist sehr enttäuschend", meinte der Korbacher: "Vielleicht fehlt mir nach dem schlechten letzten Jahr das Selbstvertrauen."

Auch Daviscup-Teamchef Patrik Kühnen tut der Hesse Leid: "Er arbeitet wirklich hart, hat die Vorbereitung umgestellt und wieder keinen Erfolg. Er braucht einfach Siege." Doch es hat nicht einmal gegen Burgsmüller gereicht, der nach drei Spielen in der Qualifikation am Ende sogar unter leichten Krämpfen litt. "Ich spiele die Returns am Ende nur noch auf die T-Linie", haderte Schüttler mit sich: "Dafür muss ich nicht nach Melbourne kommen, die kriege ich auch auf Challenger-Turnieren um die Ohren gehauen."

Tomas Behrend (Sundern) verlor gegen den Spanier Feliciano Lopez 2:6, 5:7, 3:6, Alexander Waske schied mit 6:7 (5:7), 3:6, 6:7 (2:7) gegen den Franzosen Jean-Christophe Faurel aus. Philipp Kohlschreiber bezwang den Tschechen Lukas Dlouhy mit 7:5, 6:2, 6:4.

© SID

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