Tennis Australian Open: Nalbandian und Baghdatis im Halbfinale

Tennis Australian Open
Nalbandian und Baghdatis im Halbfinale

David Nalbandian und Marcos Baghdatis stehen im Halbfinale der Australian Open. Der Argentinier hatte im Viertelfinale gegen den Franzosen Fabrice Santoro keine Mühe, Baghdatis (Zypern) bezwang den Kroaten Ivan Ljubicic.

David Nalbandian hat bei den 94. Australian Open als erster Spieler das Halbfinale erreicht. Der Argentinier ließ in der Runde der letzten Acht dem Franzosen Fabrice Santoro nicht den Hauch einer Chance und machte nach nur 1:41 Stunden den Einzug in die Vorschlussrunde mit einem deutlichen 7:5, 6:0, 6:0-Erfolg perfekt.

Der in Melbourne an Position vier eingestufte Nalbandian hat "down under" beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres damit zum ersten Mal in seiner Karriere das Halbfinale erreicht. Dort trifft der Argentinier auf Marcos Baghdatis aus Zypern, der sich anschließend gegen Ivan Ljubicic durchsetzte..

"Zu Beginn hatte ich einige Mühe. Ich war ein wenig nervös und habe die Bälle nicht so getroffen, wie in den letzten beiden Sätzen", gab der Sieger nach dem Match zu. "Nach meinem Break beim Stand von 3:4 im ersten Satz habe ich das Spiel besser in den Griff bekommen und die Bälle näher an die Linie gespielt, das war der Knackpunkt", so Nalbandian, der nunmehr bei jedem der vier Grand-Slam-Turniere die Runde der letzten Vier erreicht hat.

Marcos Baghdatis setzt Siegeszug fort

Marcos Baghdatis war derweil auch von Ivan Ljubicic nicht aufzuhalten. Der 20-Jährige aus Zypern bezwang den an acht gesetzten Kroaten 6:4, 6:2, 4:6, 3:6, 6:3 und zog beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres ins Halbfinale ein.

Angefeuert von seinen zahlreichen griechischstämmigen Fans setzte der Juniorensieger der Australian Open von 2003 seinen wundersamen Weg durch das Turnier auch gegen Ljubicic fort, den er bereits vor einem Jahr in der zweiten Runde in Melbourne schlagen konnte. Er steht damit zum ersten Mal in seiner Laufbahn unter den letzten Vier eines Majorturniers.

Baghdatis hatte in der 3. Runde den deutschen Qualifikanten Denis Gremelmayr ausgeschaltet und anschließend mit seinem Sieg über den Weltranglistendritten Andy Roddick (USA) für die erste ganz große Überraschung in Melbourne gesorgt.

© SID

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