Tennis Australian Open: Roddick und Federer weiter, Djokovic gibt auf

Tennis Australian Open
Roddick und Federer weiter, Djokovic gibt auf

Titelverteidiger Novak Djokovic musste im Viertelfinale der Australian Open gegen Andy Roddick im vierten Satz aufgeben. Roger Federer zog dagegen mühelos ins Semifinale ein.

Andy Roddick steht im Halbfinale der Australian Open. Der in Melbourne an Nummer sieben gesetzte US-Amerikaner profitierte im Viertelfinale von der Aufgabe seines Gegners Novak Djokovic. Beim Stand von 6:7 (3:7), 6:4, 6:2 und 2:1 für Roddick musste der Titelverteidiger aus Serbien der großen Hitze von bis zu 35 Grad in der Rod Laver Arena Tribut zollen und beendete das Match mit Krämpfen vorzeitig.

Federer lässt del Potro keine Chance

Roddick muss in der Vorschlussrunde nun gegen Roger Federer antreten. Der Weltranglistenzweite aus der Schweiz deklassierte in der Runde der letzten Acht den argentinischen Aufsteiger Juan Martin del Potro in nur 1:20 Stunden mit 6:3, 6:0, 6:0. Der dreimalige Australien-Champion schaffte damit zum 19. Mal hintereinander den Vorstoß unter die letzten Vier bei einem Major-Turnier und stellte damit einen Rekord auf. "Mit dieser Leistung habe ich selbst nicht gerechnet, das war nicht normal", sagte Federer, "heute hat es klick gemacht, es ging wie von allein. Ich bin auch sehr stolz auf meinen Rekord.'" Gegen Roddick kann Federer auf eine Siegbilanz von 15:2 verweisen.

Djokovic: "Krämpfe und Schmerzen im ganzen Körper"

Djokovic hatte ab dem zweiten Satz erhebliche körperliche Probleme. "Ich hatte Krämpfe und Schmerzen im ganzen Körper", sagte der 21-Jährige, "die Bedingungen waren extrem, und Andy ist damit offenbar besser zurechtgekommen als ich. Manchmal kannst du nicht gegen deinen Körper ankämpfen."

Mehrmals mussten der Turnierarzt und der Physio nach Djokovic schauen, um seinen Nacken legte er sich ein Eistuch, diverse Flüssigkeiten nahm er zu sich. Es nützte alles nichts. Djokovics Bitte um ein Nachtmatch wurde nicht stattgegeben, dabei hatte er zwei Tage vorher bis 2.30 Uhr in der Frühe gespielt und fühlte sich auch deshalb nicht richtig erholt.

© SID

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