Tennis Australian Open: Scharapowa trifft im Halbfinale auf Henin-Hardenne

Tennis Australian Open
Scharapowa trifft im Halbfinale auf Henin-Hardenne

Maria Scharapowa hat das Halbfinale der Australian Open erreicht. In einem russischen Duell bezwang die 18-Jährige Nadja Petrowa und trifft nun auf Justine Henin-Hardenne, die Lindsay Davenport ausschalten konnte.

Maria Scharapowa hat das russische Duell im Viertelfinale der 94. Australian Open gegen ihre Landsfrau Nadja Petrowa mit 7:6 (8:6) und 6:4 gewonnen und steht damit im Halbfinale. Dort trifft die an Nummer vier gesetzte Russin auf die Belgierin Justine Henin-Hardenne. Die "down under" an Position acht eingestufte Henin-Hardenne konnte sich in ihrem Viertelfinale in drei Sätzen gegen die Weltranglistenerste Lindsay Davenport mit 2:6, 6:2 und 6:3 durchsetzen. "Im ersten Satz hat Lindsay unglaublich Druck gemacht, aber in den letzten beiden Sätzen habe ich sehr solide gespielt", freute sich die Belgierin nach dem Match über ihren Coup.

Ihre Halbfinalgegnerin Scharapowa hat durch den Erfolg in einem von Doppelfehlern und "unforced errors" geprägten Match bereits zum zweiten Mal in Folge die Runde der letzten Vier beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres erreicht. Den Einzug in die Vorschlussrunde hätte der 18 Jahre alte Wimbledon-Gewinnerin von 2004 zu Beginn des Turniers kaum jemand zugetraut, stand doch die Teilnahme der Russin an dem Event "down under" wegen einer Rippenverletzung lange auf der Kippe.

"Es war sehr schwierig heute. Ich habe Nadja bei den letzten beiden Grand-Slam-Turnieren auch im Viertelfinale bezwungen und wir haben uns immer harte Matches geliefert. Auch dieses Mal habe ich es geschafft und bin sehr glücklich", äußerte sich Maria Scharapowa im Anschluss an das Spiel in der Rod Laver Arena.

Davenport kann Führung in Weltrangliste verlieren

Henin-Hardenne blieb auch in ihrem zwölften Match in Melbourne ungeschlagen. Im Vorjahr konnte sie wegen einer Verletzung nicht am ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres teilnehmen. Davenport hat nach dieser Niederlage keine Chance mehr, aus eigener Kraft die Führung in der Weltrangliste zu verteidigen. Sie würde von Kim Clijsters abgelöst, wenn die Belgierin das Endspiel am Sonntag erreicht. Außerdem verpasste die 29-Jährige den 700. Sieg ihrer Karriere.

© SID

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