Tennis Australian Open: Williams und Safina im Finale der Australian Open

Tennis Australian Open
Williams und Safina im Finale der Australian Open

Durch ein 6:3 und 6:4 gegen die Russin Jelena Dementjewa hat Serena Williams das Finale der Australian Open in Melbourne erreicht. Dort wartet die Russin Dinara Safina.

Dinara Safina und Serena Williams bestreiten am Samstag (9.30 Uhr MEZ) das Endspiel der Australian Open in Melbourne und damit auch das Duell um die Nummer eins der Welt. Die Russin bezwang im zweiten Semifinale ihre Landsfrau Wera Swonarewa mit 6:3, 7:6 (7:4) und zog nach den French Open 2008 zum zweiten Mal in ihrer Laufbahn ins Finale eines Grand-Slam-Turniers ein. Williams hatte zuvor Olympiasiegerin Elena Dementjewa mit 6:3, 6:4 ausgeschaltet und steht nach ihren Siegen 2003, 2005 und 2007 zum vierten Mal im Endspiel von Melbourne.

"Ich war dominant auf dem Platz und habe es geschafft, mein Spiel durchzuziehen", sagte Dinara Safina, "ich war aggressiver als in den Runden zuvor und habe meine Chancen genutzt." Der Turniersieg bei den 2008 letztmals ausgetragenen German Open in Berlin war die sportliche Wende für die 22-Jährige, die zuvor sieben Jahre nur mit mäßigem Erfolg auf der Tour gespielt hatte. "Seit Berlin habe ich großes Selbstvertrauen", sagt Safina, "dieses Turnier hat mich völlig verändert, ich bin eine andere Spielerin geworden."

Wegen der extremen Hitze von bis zu 44,3 Grad wurden beide Halbfinals unter dem geschlossenen Dach der Rod-Laver-Arena ausgetragen. Auch für Samstag sind noch Temperaturen von über 40 Grad angekündigt. Allerdings fiel am Donnerstag das Thermometer in den Abendstunden innerhalb einer Viertelstunde um zehn Grad auf 34 Grad Celsius. Sollte das Dach im Damenendspiel offen bleiben, wäre das sicher ein Vorteil für die Russin, auch wenn Serena behauptet: "Mir ist das egal, so viele Hallenturniere habe ich nicht gewonnen."

Platz eins wird neu vergeben

Für Safina und Williams geht es im Endspiel am Samstag auch um Platz eins in der Weltrangliste. Die Siegerin wird am Montag die Serbin Jelena Jankovic vom Top-Spot im WTA-Computer verdrängen. "Das ist mir auch egal", behauptet Williams, die bereits 2002 zum ersten Mal die Nummer eins war: "Ich will nur diesen Titel gewinnen." Sie wäre dann eine von nur fünf Frauen, die zehn oder mehr Grand-Slam-Titel gewonnen hat: "Das wäre cool".

In den bisherigen Vergleichen zwischen der neunmaligen Grand-Slam-Siegerin aus Florida und der Schwester des ehemaligen Weltranglisten-Ersten Marat Safin führt die Amerikanerin mit 5:1 Siegen. "Dinara spielt sehr gut, sie ist extrem fit, sie scheint nie zu sterben", erklärte Williams, "sie wird eine ganz harte Gegnerin."

© SID

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