Tennis Davis Cup
USA gewinnen zum 32. Mal den Davis Cup

Der Davis Cup 2007 geht an die USA. Das Doppel Bob und Mike Bryan setzte sich gegen Igor Andrejew und Nikolai Dawydenko in drei Sätzen durch und sorgte damit vor dem Abschlusstag für den entscheidenden dritten Punkt.

Große Freude bei den USA: Das Team hat zum 32. Mal den Davis Cup gewonnen. Im Finale gegen Russland in Portland/Oregon holten die Zwillinge Bob und Mike Bryan mit dem 7:6 (7:4), 6:4, 6:2 gegen Igor Andrejew und Nikolai Dawydenko im Doppel den entscheidenden Punkt zum 3:0 für die Gastgeber.

Am Freitag hatte Andy Roddick die USA mit einem mühelosen 6:4, 6:4, 6:2 gegen Dimitri Tursunow in weniger als zwei Stunden mit 1:0 in Führung gebracht. Anschließend erhöhte James Blake mit dem 6:3, 7:6 (7:4), 6:7 (3:7), 7:6 (7:3) in einem hochklassigen und spannenden Match gegen Michail Juschni auf 2:0.

Für Davis-Cup-Rekordsieger USA ist es der 32. Erfolg seit der ersten Austragung des von dem Harvard-Studenten Dwight Filley Davis 1900 ins Leben gerufenen Mannschafts-Wettbewerbs. Der bis dato letzte Davis-Cup-Sieg der USA lag bereits zwölf Jahre zurück. 1995 gewann Pete Sampras in Moskau fast im Alleingang gegen Russland, am Ende stand es 3:2. 2004 verlor das US-Team das Finale in Sevilla gegen Gastgeber Spanien.

Die Davis-Cup-Bilanz der USA gegen Russland steht nunmehr bei 3:1. Nach dem Triumph 1995 in Moskau folgte in der ersten Runde 1998 in Stone Mountain/Georgia erneut ein 3:2. Beim Halbfinale 2006 in Moskau zogen die USA dann mit 2:3 den Kürzeren, es ist die bisher einzige Niederlage.

"Diese Nummer ist größer als alles, was ich bisher erlebt habe", sagte Roddick. "Seit unserer Geburtsstunde wollten wir den Davis Cup gewinnen", so Mike Bryan mit viel Pathos in der Stimme: "Heute, fast 30 Jahre später, ist unser Traum in Erfüllung gegangen."

Teamchef Mcenroe ist Vater des Erfolges

Vater des Erfolges ist Teamkapitän Patrick Mcenroe, dessen älterer und wesentlich bekannterer Bruder John zuvor an der Aufgabe gescheitert war. 2001 übernahm "Patmac" den Job und legte sich auf die Stammbesetzung mit Roddick und Blake fest. Zwei Jahre später holte er die Bryan-Brüder dazu. Die "Young Guns" dankten es mit einer wahren Nibelungentreue. Roddick verpasste von den 19 Davis-Cup-Begegnungen seit Mcenroes Amtsantritt nur eine wegen einer Verletzung.

Blake musste 2004 wegen Verletzungen und einer schweren Erkrankung komplett aussetzen, war aber immer bei der Mannschaft, und die Bryans verloren von ihren bisher 14 Davis-Cup-Matches nur eines: Bei der überraschenden Auftakt-Niederlage der USA 2005 gegen Kroatien in Los Angeles unterlagen sie Mario Ancic und Ivan Ljubicic.

© SID

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