Tennis Daviscup
Hewitt in Argentinien mit Personenschutz

Aus Angst vor Übergriffen der Fans wird der australische Tennisstar Lleyton Hewitt beim Daviscup-Halbfinale in Argentinien von Leibwächtern beschützt. Hewitt war mit argentinischen Topspielern aneinander geraten.

Der australische Tennisstar Lleyton Hewitt wird beim Daviscup-Halbfinale gegen Argentinien von Personenschützern bewacht. Hintergrund der Maßnahme des australischen Verbandes ist die aufgeheizte Stimmung bei den argentinischen Fans gegenüber dem früheren Wimbledon- und US-Open-Sieger. Hewitt war in der Vergangenheit mehrmals mit Topspielern der Südamerikaner wie Juan Ignacio Chela, David Nalbandian und Guillermo Coria heftig aneinander geraten.

Zwei Personenschützer werden den 25-Jährigen während des Aufenthaltes für die dreitägige Begegnung in Buenos Aires (22. bis 24. September) rund um die Uhr bewachen.

Reaktion auf Hewitts Bedenken

"Es ist das erste Mal, dass wir so eine Maßnahme für notwendig halten. Wir sind nach mehreren Gesprächen mit Lleyton zum Schluss gekommen, dass es besser so ist. Die Bodyguards werden ihm das Gefühl der Sicherheit geben, dass er für eine gute Leistung braucht", sagte Verbands-Pressesprecher John Lindsay.

Hewitt hatte zuletzt wegen seines schlechten Ansehens in Argentinien Bedenken gegen seine Teilnahme an dem Semifinale angemeldet. Australiens Kapitän John Fitzgerald hatte den früheren Weltranglistenersten auch erst in der vergangenen Woche für die Begegnung nominiert.

© SID

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