Tennis Daviscup
Russland und Argentinien mit Problemen

Die beiden letztjährigen Finalisten Russland und Argentinien hatten zum Daviscup-Viertelfinal-Auftakt Probleme. Russland beendete gegen Frankreich den ersten Tag mit 1:1, Argentinien steht in Schweden vor dem Aus.

Zum Auftakt im Daviscup-Viertelfinale haben sich Titelverteidiger Russland und Vorjahresfinalist Argentinien schwer getan. Russland geht in Moskau gegen Frankreich mit einem 1:1 in den zweiten Tag, während die Südamerikaner in Göteborg gegen Gastgeber Schweden durch ein 0:2 nach den ersten zwei Einzeln sogar schon am Samstag vor dem Aus stehen. Im Falle eines Sieges des deutschen Teams im parallel laufenden Viertelfinale in Belgien müssen Tommy Haas und Co. im Semifinale beim Gewinner des Duells von Moskau antreten.

Großer Kampf in Moskau

In Moskau unterlag zunächst der Weltranglistenvierte und Lokalmatador Nikolai Dawydenko 6:2, 2:6, 1:6, 5:7 gegen Paul-Henri Mathieu. Michail Juschni erkämpfte beim 6:2, 6:3, 6:7 (8:10), 5:7, 8:6 gegen Richard Gasquet in fünf Sätzen den Ausgleich für die Hausherren. Der Schwede Thomas Johansson setzte sich gegen Argentiniens Top-Spieler David Nalbandian 6:7 (3:7), 7:6 (7:2), 6:2, 7:6 (7:0) durch. Anschließend behielt Robin Söderling gegen Juan-Martin Del Potro mit 7:6 (7:4), 7:6 (7:4), 6:4 die Oberhand.

In der russischen Hauptstadt sah es nach dem unerwarteten 0:1-Rückstand durch Dawydenkos Niederlage zunächst nach einem lockeren Sieg für den favorisierten Juschni aus. Doch Gasquet witterte durch den Tiebreak-Erfolg im dritten Satz seine Chance und lieferte Juschni einen großen Kampf, ehe den Gastgebern letztlich doch noch der Ausgleich gelang.

Service als Schlüssel zum Erfolg

Vor 4 000 lautstarken Zuschauern in Schwedens zweitgrößter Stadt war unterdessen Johanssons Aufschlag der Schlüssel zum überraschenden Erfolg gegen Nalbandian. Der mittlerweile auf Rang 73 der Rangliste geführte frühere Australian-Open-Sieger servierte insgesamt 33 Asse, während der derzeitigen Nummer zwölf der Welt nur 18 direkte Punkte mit seinem Aufschlag gelangen. Schwedens Spitzenspieler Söderling hatte danach beim Dreisatzerfolg gegen den 18 Jahre alten Del Potro mehr Probleme als erwartet, setzte sich jedoch Dank seiner Routine in beiden Tiebreaks durch und nahm seinem Kontrahenten beim Stand von 5:4 im dritten Satz den Aufschlag ab. Am Samstag können Jonas Björkman/Robert Lindstedt im Doppel gegen Nalbandian/Sebastian Prieto bereits den Einzug in die Runde der letzten Vier perfekt machen.

USA mit 2:0 in Front

In Winston-Salem/North Carolina liegt die USA gegen Spanien nach dem ersten Tag mit 2:0 in Front. Zunächst hatte James Blake beim 6:4, 6:3, 6:4 gegen Spaniens Tommy Robredo nur um dritten Satz Probleme. Nach einer 5:1-Führung verlor er gegen den Weltranglistensechsten zunächst drei Spiele in Folge, ehe er die 1:0-Führung herstellte. Andy Roddick ließ in der Nacht auf Samstag den zweiten Punkt gegen Fernando Verdasco folgen. Beim 7:6 (7:5), 6:1, 6:4 lag Roddick im Auftaktsatz schon 2:5 zurück..

© SID

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