Tennis Daviscup
Schweden feiert Halbfinal-Einzug im Daviscup

Vorjahresfinalist Argentinien ist im Daviscup-Viertelfinale gegen die Mannschaft aus Schweden ausgeschieden. Unterdessen liegt das russische Team nach den Doppeln gegen Frankreich wieder vorne.

Im Daviscup-Viertelfinale musste Vorjahresfinalist Argentinien in Göteborg gegen Schweden schon nach dem Doppel die Koffer packen. Unterdessen ging Titelverteidiger Russland in Moskau nach dem zweiten Tag gegen Frankreich mit 2:1 in Führung. Der Sieger des Duells in der russischen Hauptstadt empfängt vom 21. bis 23. September das deutsche Team. Rekordsieger USA hat das Tor zum Halbfinale ebenfalls weit aufgestoßen und führt nach den beiden Einzeln in Winston-Salem/North Carolina gegen Spanien mit 2:0.

Vor 4 000 Zuschauern in Schwedens zweitgrößter Stadt hatten die Argentinier nach den beiden Einzel-Niederlage auch im Doppel keine Chance gegen die Gastgeber. Die Spezialisten Jonas Björkman/Thomas Johansson dominierten die Partie gegen Guillermo Canas/David Nalbandian beim 4:6, 7:6 (7:4), 6:2, 6:3 nach anfänglichen Schwierigkeiten am Ende deutlich und sorgten für den ersten Halbfinaleinzug der Schweden seit 2001. Die Einzel hatten am Freitag Johansson gegen Nalbandian und Robin Söderling gegen den 18-Jährigen Juan-Martin Del Potro gewonnen.

Russland vor dem Halbfinaleinzug

In Moskau sieht es nach der überraschenden Auftakt-Niederlage des Weltranglistenvierten Nikolai Dawydenko gegen Paul-Henri Mathieu wieder nach einem Halbfinaleinzug der Gastgeber aus. Dawydenko und Igor Andrejew setzten sich im Doppel in fünf Sätzen 3:6, 7:5, 6:3, 3:6, 6:3 gegen die Franzosen Sebastien Grosjean/Michael Llodra durch. Das war zugleich der erste Sieg eines russischen oder sowjetischen Doppels im Daviscup gegen Frankreich seit dem ersten Aufeinandertreffen 1973. Michail Juschni hatte am Freitag mit einem Fünf-Satz-Sieg gegen Richard Gasquet für die Russen ausgeglichen.

In den USA führen die Gastgeber bereits mit 2:0, nachdem Andy Roddick und James Blake ihre beiden Auftakteinzel gewannen. In der Neuauflage des damals von Spanien gewonnenen Finalduells von 2004 sorgte Blake für die 1:0-Führung. Beim 6:4, 6:3, 6:4 gegen Tommy Robredo hatte er nur im dritten Satz leichte Probleme. Danach setzte sich Roddick vor 15 000 Zuschauern 7:6 (7:5), 6:1, 6:4 gegen Fernando Verdasco durch. Der Spanier konnte dabei fünf Matchbälle abwehren. Den letzten von insgesamt 32 Daviscup-Triumphen hatten die USA 1995 gefeiert.

© SID

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