Tennis Daviscup
Waske erlöst deutsches Daviscup-Team

Alexander Waske hat das deutsche Daviscup-Team durch seinen 6:4, 7:5, 7:6 (14:12)-Sieg gegen Paradorn Srichaphan erlöst. Die Mannschaft kann auch 2007 in der Weltgruppe der 16 besten Teams spielen.

Die deutsche Daviscup-Mannschaft hat die große Pleite noch einmal abwenden können. Das Team spielt auch 2007 in der Weltgruppe der 16 besten Teams. Beim Play-off gegen Thailand in Düsseldorf gewann Alexander Waske (Frankfurt/Main) durch ein 6:4, 7:5, 7:6 (14:12) gegen Paradorn Srichaphan am Sonntag den entscheidenden dritten Punkt zur 3:1-Führung. Waske war kurzfristig für Tommy Haas eingesprungen, der nach seiner Niederlage am Freitag gegen Danai Udomchoke aus gesundheitlichen Gründen am Sonntag nicht mehr antrat. Florian Mayer stellte im bedeutungslosen letzten Einzel mit dem 6:1, 6:3 gegen Sanchai Ratiwatana den 4:1-Endstand her.

"Ich bin völlig durch den Wind, das ist ein Traum für mich", sagte der als ausgesprochen emotional bekannte Waske nach seinem Sieg, eingehüllt in Schwarz-Rot-Gold. Fünf Matchbälle brauchte der 31-Jährige im Tiebreak des dritten Durchgangs, zwei Satzbälle seines Gegner musste er abwehren. "Ich bin froh, dass ich eine schwarze Hose an habe, sonst hätte man vielleicht gesehen, dass mir ganz schön die Nerven geflattert sind", sagte er anschließend im Gespräch mit DSF. Am Sonntagabend fliegt er gemeinsam mit seinem Doppelpartner Michael Kohlmann ausgerechnet nach Bangkok, wo am Montag das ATP-Turnier beginnt. "Ich bin sicher, sie lassen mich dort auch nach diesem Match rein", sagte Waske.

Kühnen: "Ich hatte vollstes Vertrauen in Alex"

Auch Teamchef Patrik Kühnen war ausgesprochen erleichtert über den Sieg, gab aber im gleichen Atemzug zu, dass er schon mit einem 3:0 am Samstag gerechnet habe: "Die Niederlage von Tommy hat uns geschockt, aber ich hatte vollstes Vertrauen in Alex. Er hat hier eine Punktlandung hingelegt."

Am Freitag war Deutschland durch das 3:6, 6:2, 6:7 (6:8), 6:3, 3:6 von Haas gegen Udomchoke überraschend 0:1 in Rückstand geraten. Anschließend glich Florian Mayer (Bayreuth) mit dem 3:6, 7:6 (7:4), 3:6, 6:2, 6:3 gegen Srichaphan zum 1:1 aus.

In den Play-offs haben unterdessen neben Deutschland auch Österreich (5:0 gegen Mexiko), Tschechien (4:1 in den Niederlanden), Rumänien (4:1 gegen Südkorea), die Schweiz (4:1 gegen Serbien), Belgien (3:2 in der Slowakei) und Spanien (4:1 gegen Italien) ihren Platz in der Weltguppe für 2007 gesichert. In der wegen Regens bis Montag verlängerten Begegnung zwischen Brasilien und Schweden gehen die Skandinavier mit einer 2:1-Führung in den entscheidenden Tag.

Deutschland bestreitet das erste Spiel in der Weltgruppe 2007 im kommenden Februar. Der Gegner wird bei der Auslosung am Donnerstag (28. September) in Rom ermittelt.

© SID

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