Tennis Fed-Cup
Deutsches Fed-Cup-Team so gut wie abgestiegen

Mit 0:2 liegen die deutschen Fed-Cup-Damen im Play-off-Spiel gegen China nach den beiden Auftakteinzeln zurück. Kristina Barrois unterlag Li Na mit 3:6, 4:6, Kathrin Wörle musste sich Zheng Jie 4:6, 5:7 geschlagen geben.

Die Gastgeberinnen waren zu stark: Für die deutschen Fed-Cup-Damen ist die Play-off-Partie gegen China schon nach dem ersten Tag so gut wie verloren. Die beiden Debütantinnen Kristina Barrois (Bous) und Kathrin Wörle (Bad Wörishofen) kassierten in den Auftakteinzeln gegen Wimbledon-Viertelfinalistin Li Na und Zheng Jie wie erwartet Niederlagen und mussten den 0:2-Rückstand hinnehmen.

Zweitklassigkeit droht

Ohne die verletzte Topspielerin Anna-Lena Grönefeld droht dem Team des Deutschen Tennis Bundes (DTB) damit nach der Erstrundenniederlage gegen die USA in Ettenheim im April der Gang in die Zweitklassigkeit (Weltgruppe II). Neben Grönefeld standen auch Julia Schruff (Stuttgart) und Martina Müller (Hannover) nicht zur Verfügung, so dass Teamchefin Barbara Rittner mit einer völlig unerfahrenen Mannschaft nach China gereist ist.

"Meine Spielerinnen haben sich gut verkauft. Aber der Unterschied ist eben doch zu sehen. Trotzdem haben wir den Kopf nicht hängen lassen und gut gekämpft. Hinzu kamen einige enge Entscheidungen gegen uns", meinte Rittner.

Im ersten Einzel im International Tennis Center von Peking musste sich Barrois Li mit 3:6, 4:6 geschlagen geben. Die 24-Jährige spielte mutig auf und versuchte mit ständigen Netzattacken den Rhythmus der Chinesin zu durchbrechen. Vor allem im zweiten Durchgang profitierte Li aber von einigen umstrittenen Linienrichter-Entscheidungen.

Auch Wörle hielt ordentlich dagegen, ihr gelang beim 4:6, 5:7 gegen Zheng aber ebenfalls kein Satzgewinn. Am Sonntag treffen zunächst Li und Wörle aufeinander, das vierte Einzel bestreiten Barrois und Zheng. Für das Doppel hat Rittner Tatjana Malek (Bad Saulgau) und Jasmin Wöhr (Stuttgart) aufgestellt. Die Chinesinnen, die aus den letzten drei Spielen nur noch einen Punkt benötigen, treten mit Yan Zi und Zheng Jie an, die in diesem Jahr die Doppelkonkurrenz in Melbourne und Wimbledon gewonnen haben.

© SID

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