Tennis Fed Cup: USA zu stark für deutsche Tennis-Damen

Tennis Fed Cup
USA zu stark für deutsche Tennis-Damen

Rekordsieger USA hat sich im Fed-Cup-Viertelfinale als eine Nummer zu groß für die deutschen Damen erwiesen. Nach dem 1:4 muss das DTB-Team in die Play-offs gegen Argentinien.

Im Viertelfinale ist das deutsche Fed-Cup-Team an Rekordsieger USA gescheitert und muss damit um den Klassenerhalt in der Weltgruppe I bangen. Im kalifornischen La Jolla verloren die deutschen Damen 1:4 und spielen nun in der Play-off-Runde am 26./27. April in Argentinien um einen Startplatz in der höchsten Gruppe. Die Südamerikanerinnen haben in Gisela Dulko und Emilia Salerni zwei Top-100-Spielerinnen in ihren Reihen.

Der Sieger gehört auch 2009 zur Weltgruppe 1, der Verlierer steigt in die Weltgruppe zwei ab. Im Halbfinale stehen sich ebenfalls am 26./27. April Titelverteidiger Russland und die USA sowie China und Spanien gegenüber.

Aufsteigerin Sabine Lisicki, die am Samstag sensationell Lindsay Davenport besiegt hatte, verlor das entscheidende vierte Einzel gegen Ashley Harkleroad 4:6, 5:7. Dadurch gingen die USA uneinholbar mit 3:1 in Führung. Das abschließende Doppel gewannen Lindsay Davenport und Lisa Raymond gegen Tatjana Malek und Anna-Lena Grönefeld 6:2, 6:0.

Görges gegen Davenport machtlos

Zuvor hatte Julia Görges (Wahlstedt), die von Teamchefin Barbara Rittner anstelle von Malek für das dritte Einzel nominiert worden war, gegen die frühere Weltranglistenerste Davenport 1:6, 2:6 verloren. Nach dem Auftaktsieg Lisickis war Malek mit 1:6 und 3:6 gegen Harkleroad unterlegen und von Rittner nicht mehr für die Einzel berücksichtigt worden.

Görges hatte Davenport jedoch nichts entgegenzusetzen und musste sich bereits nach 46 Minuten geschlagen geben. Sie machte insgesamt nur 28 Punkte, davon nur drei nach dem zweiten Aufschlag. Lisicki hatte im Anschluss die Chance zum 2:2, präsentierte sich aber nicht mehr so nervenstark wie zuvor und produzierte leichte Fehler in Serie, 24 im ersten Satz und im zweiten Durchgang gleich 29. Nach 1:46 Stunden war die Niederlage der 18-Jährigen perfekt.

Am Sonntag waren sämtliche Matches dem Regen zum Opfer gefallen und auf Montag verschoben worden.

© SID

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