Tennis French Open
Clijsters und Co. geben sich keine Blöße

In der ersten Runde der French Open in Paris haben sich die Favoritinnen am Montag schadlos gehalten. Neben der Belgierin Kim Clijsters erreichten auch Patty Schnyder, Jelena Dementiewa und Venus Williams Runde zwei.

Erwartungsgemäß blieb die große Sensation in der Damenkonkurrenz am zweiten Wettkampftag der French Open in Paris aus. In Kim Clijsters, Venus Williams, Jelena Dementiewa und Patty Schnyder überstanden vier Mitfavoritinnen ihre Auftaktmatches. Schwer tat sich die an Nummer zwei gesetzte Belgierin Clijsters nur im zweiten Satz, nachdem sie den ersten gegen ihre Kontrahentin Virginie Razzano aus Frankreich ohne Spielverlust beendet hatte. Am Ende blieb ihr ein dritter Durchgang erspart, Clijsters gewann 6:0, 7:6 (7:4).

Die Schweizerin Schnyder (Nummer sieben der Setzliste) hatte mit der Niederländerin Michaella Krajicek dagegen durchgängig leichtes Spiel und siegte souverän 6:1, 6:2. Die 17-jährige Holländerin ist im Übrigen die Halbschwester des früheren Wimbledonsiegers Richard Krajicek. Als harte Nuss entpuppte sich die Slowakin Martina Sucha, die der favorisierten Jelena Dementiewa vor allem im ersten Satz Kopfschmerzen bereitete. Letztlich setzte sich die an Nummer sechs gesetzte Russin aber mit 7:6 (7:3), 6:2 durch.

Venus zu gut für Österreicherin

Auch Venus Williams (11) aus den USA steht in der zweiten Runde. Die ältere der beiden Williams-Schwestern besiegte die Österreicherin Sybille Bammer 6:4, 6:3. Für Williams war es im Jahr 2006 erst das vierte Match, nachdem sie sich zuvor mit langwierigen Verletzungen an Arm und Ellbogen herumschlagen musste. Die an Nummer neun gesetzte Italienerin Francesca Schiavone erreichte derweil durch ein 6:3, 6:4 über Alona Bondarenko aus der Ukraine die nächste Runde.

Nichtsdestotrotz hielt der Tag in Roland Garros auch kleine Überraschungen parat. So musste die an Position 18 gesetzte Jelena Lichowzewa die Segel streichen. In ihrer Erstrundenpartie unterlag die Russin der Kroatin Karolina Sprem unerwartet deutlich mit 1:6, 1:6. Draußen ist ebenfalls die tschechische Hoffnung Lucie Safarova (28). Die 19-Jährige musste sich der Rumänin Anda Perianu mit 1:6, 6:7 (7:9) beugen. Besser machte es Lokalmatadorin Natalie Dechy (21), die in einem französischen Duell Stephanie Foretz in drei Sätzen mit 6:2, 3:6, 6:3 niederrang.

© SID

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