Tennis French Open
Federer im Eiltempo ins Achtelfinale

In nur 91 Minuten hat der Schweizer Roger Federer gegen den Italiener Potito Starace das Achtelfinale der French Open in Paris erreicht. Dagegen ereilte Vorjahreshalbfinalist Ivan Ljubicic (Kroatien) das frühzeitige Aus.

Roger Federer hat bei den French Open problemlos das Achtelfinale erreicht. Der Weltranglistenerste aus der Schweiz setzte sich mit 6:2, 6:3, 6:0 gegen den Italiener Potito Starace durch und bekommt es nun mit dem Russen Michail Juschni zu tun, der sich in vier Sätzen mit 6:7(3:7), 7:6 (7:3), 6:2, 6:2 gegen Juan Carlos Ferrero aus Spanien durchsetzte.

Federers großer Rivale, der zweimalige Paris-Champion Rafael Nadal aus Spanien, muss sein Drittrundenmatch gegen Albert Montanes aus Spanien erst am Samstag bestreiten.

Die French Open sind das einzige Grand-Slam-Turnier, das Federer noch nie gewonnen hat. Insgesamt hat er zehn Major-Titel zu Buche stehen.

Aus für Vorjahreshalbfinalist Ljubicic

Dagegen kam für den Vorjahreshalbfinalisten Ivan Ljubicic schon in Runde drei das überraschende Aus. Der Kroate, an Position sieben gesetzt, musste sich dem Italiener Filippo Volandri (Nr. 29) nach rund dreieinhalb Stunden Spielzeit mit 4:6, 7:6 (7:4), 6:4, 3:6 und 4:6 geschlagen geben. Der 26-jährige Volandri trifft im ersten Grand-Slam-Achtelfinale seiner Karriere auf den an neun gesetzten Spanier Tommy Robredo, der sich in drei Sätzen 6:3, 6:4, 6:0 gegen den Serben Janko Tipsarevic durchsetzte.

Mitfavorit Nikolai Dawydenko aus Russland, Nummer vier der Setzliste, hatte seinerseits beim 6:4, 6:2, 6:4 gegen den Franzosen Michael Llodra keine Mühe. Er trifft nun auf den an 15 gesetzten Argentinier David Nalbandian, der in Gael Monfils einen weiteren Franzosen mit 7:6 (7:5), 5:7, 6:4, 7:6 (7:5) ausschaltete.

Federer: "Bedingungen nicht gerade einfach"

"Die Bedingungen hier waren bislang nicht gerade einfach. Ich bin froh, dass ich das Achtelfinale ohne Satzverlust geschafft habe", sagte Federer. Seinen nächsten Gegner, der bei den US Open 2006 erstmals das Halbfinale bei einem Grand Slam erreicht hatte, kennt er nach neun Siegen und keiner einzigen Niederlage sehr gut. "Juschni war schon lange bekannt dafür, im Training fantastsich zu spielen. Jetzt kann er das auch im Match umsetzen", meinte Federer. Waske im Doppel erfolgreich

Den deutschen Profis blieben dagegen nur die Doppel-Wettbewerbe. Daviscupspieler Alexander Waske hatte mit dem Rumänen Andrei Pavel schon im vergangenen Jahr das Halbfinale erreicht, diesmal zog das Duo durch einen 6:1, 6:1-Erfolg über Chris Haggard/Lee Hyung-Taik (Südafrika/Südkorea) ins Achtelfinale ein. Dort wartet in Mark Knowles/Daniel Nestor (Bahamas/Kanada) eines der weltbesten Doppel.

© SID

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