Tennis French Open
Haas nach Sieg über Waske in Runde drei

Tommy Haas steht bei den French Open in Paris in der dritten Runde. Der gebürtige Hamburger siegte im deutschen Duell 6:4, 7:5, 6:7 (6:8), 6:4 gegen Alexander Waske und trifft nun auf den Serben Novak Djokovic.

Nach Nicolas Kiefer hat mit Tommy Haas nun auch der zweite Deutsche die dritte Runde der Roland Garros French Open in Paris erreicht. Im deutschen Duell gegen Alexander Waske setzte sich der gebürtige Hamburger 6:4, 7:5, 6:7 (6:8), 6:4 durch und trifft nun auf den Serben Novak Djukovic, der den an Nummer neun gesetzten Chilenen Fernando Gonzalez ausschaltete.

Bereits zum Auftakt hatte die deutsche Nummer zwei in Rainer Schüttler (Korbach) einen Kollegen aus dem deutschen Daviscup-Team nach Hause geschickt.

"100 Prozent fit fühle ich mich immer noch nicht und habe im dritten und vierten Satz schon überlegt, wie ich Energie sparen kann. Alex hat mich mich mit seinem Aufschlag gut unter Druck gesetzt", meinte Haas. Der 28-Jährige bekommt es nun erstmals in seiner Karriere mit dem jungen Serben Djokovic zu tun. "Ich weiß nicht so viel von ihm. Mein Trainer kennt ihn hoffentlich besser", bekannte Haas.

Beendet war der zweite Grand Slam des Jahres am Donnerstag für Qualifikant Dieter Kindlmann. Der 23-Jährige aus Sonthofen verabschiedete sich mit einer 3:6, 3:6, 3:6-Niederlage gegen den spanischen Sandplatzwühler Alberto Martin aus dem Konzert der Großen.

Regen lässt Haas kalt

Waske hatte seinem prominenteren Kollegen einen heißen Kampf angekündigt, spielte dann aus ungewohnter Position von der Grundlinie auch gut mit und war nach der Pleite sichtlich frustriert. "Ich habe vorher gesagt, dass ich dieses Match gewinnen will. Am Ende habe ich Tommy auch angemerkt, dass er müde und frustriert wurde. Aber es hat dann eben nicht gereicht", meinte der 32-Jährige. Nach einer knapp zweistündigen Regenunterbrechung gegen Ende des zweiten Durchgangs war die Partie auch zum Geduldsspiel geworden.

Mit gemischten Gefühlen verabschiedete sich Kindlmann aus Paris. "Im Moment bin ich natürlich enttäuscht. Aber wenn ich eine Nacht drüber schlafe, dann werde ich mich über mein bestes Ergebnis bei einem Grand Slam freuen können", sagte Kindlmann. Überhaupt erst einmal war er zuvor bei den Australian Open 2005 ins Hauptfeld eines der vier großen Turniere gekommen. Damals war in der ersten Runde gegen Superstar Andre Agassi Endstation.

"Habe viel gelernt"

Gegen Martin steckten Kindlmann inklusive Quali bereits vier Matches in den Knochen. "Das war alles schon sehr anstrengend und intensiv. Aber ich habe so viel hier gelernt. Das war ein Ausrufezeichen für die Zukunft. Ich weiß, dass ich mitspielen kann", meinte Kindlmann, der nach einer Schulteroperation zuletzt sogar bei Challenger-Turnieren in die Qualifikation musste.

© SID

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