Tennis French Open
Nadal folgt Freund Moya ins Viertelfinale

Titelverteidiger Rafael Nadal, sein spanischer Landsmann Carlos Moya, der aufstrebende Serbe Novak Djokovic und Igor Andrejew aus Russland haben bei den French Open die Tickets für das Viertelfinale gelöst.

Titelverteidiger Rafael Nadal, der frühere Turniersieger Carlos Moya (beide Spanien), der aufstrebende Serbe Novak Djokovic und der Russe Igor Andrejew haben bei den French Open das Viertelfinale erreicht. Nadal bezwang im Match des Tages den Australier Lleyton Hewitt 6:3, 6:1, 7:6 (7:5) und trifft nun erstmals bei einem Major auf seinen Freund Carlos Moya. Beide stammen von der Insel Mallorca.

"Das wird ein harter Kampf"

"Das wird ein wunderbares Match und ein harter Kampf. Wir kennen uns sehr gut", meinte Moya, der den neun Jahre jüngeren Nadal zu dessen Anfangszeit auf der ATP-Tour als Mentor praktisch an die Hand genommen hatte. Gelernt habe Nadal von ihm freilich nichts, er habe ihm lediglich immer geholfen, "wenn er mich gefragt hat. Und wenn, dann macht er es viel besser als ich", so der frühere Weltranglistenerste.

Der 30-jährige Moya hatte sich im "Duell der alten Männer" gegen den noch fünf Jahre älteren Jonas Björkman aus Schweden mit 7:6 (7:5), 6:2, 7:5 durchgesetzt. Moya schaffte zum insgesamt vierten Mal den Einzug in die Runde der letzten Acht. Weiter brachte er es nur 1998, als er in einem spanischen Finale gegen Alex Corretja seinen bislang einzigen Grand-Slam-Titel gewann.

Djokovic ohne Mühe

Djokovic, mit 20 Jahren jüngster im Turnier verbliebener Spieler, hatte beim 6:3, 6:3, 7:6 (7:1) über den Spanier Fernando Verdasco ebenfalls nur wenig Probleme. Nach seinem Fünfsatz-Zittersieg in der Runde zuvor gegen den Franzosen Olivier Patience benötigte Djokovic diesmal 2:45 Stunden zum Erfolg. Er trifft nun auf Igor Andrejew (Russland), der sich gegen Marcos Baghdatis (Zypern) 2:6, 6:1, 6:3, 6:4 durchsetzte.

Djokovic stand bereits im vergangenen Jahr im Viertelfinale von Roland Garros. Glück gebracht hat ihm das Turnier bislang allerdings nicht so richtig, denn sowohl 2006 als auch 2005 in der zweiten Runde musste er jeweils aufgeben.

Die übrigen Viertelfinalisten waren bereits am Sonntag ermittelt worden. Der Weltranglistenerste Roger Federer aus der Schweiz, der in Paris seinen letzten noch fehlenden Major-Titel gewinnen will, trifft in der Runde der letzten Acht auf den Spanier Tommy Robredo. Außerdem spielt Nikolaj Dawydenko (Russland) gegen den Argentinier Guillermo Canas.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%