Tennis French Open
Petkovic gewinnt, Aus für Grönefeld und Kerber

Qualifikantin Andrea Petkovic hat für den ersten deutschen Sieg bei den French Open in Paris gesorgt. Ausgeschieden waren zuvor Anna-Lena Grönefeld aus Nordhorn und die Kielerin Angelique Kerber.

Aufatmen bei den deutschen Tennisprofis in Paris: Qualifikantin Andrea Petkovic hat bei den French Open für den ersten deutschen Sieg gesorgt. Die 19-Jährige aus Darmstadt bezwang zum Auftakt Jarmila Gajdosova aus der Slowakei 4:6, 6:3, 6:3. Für Petkovic war es der erste Auftritt bei einem Grand-Slam-Turnier überhaupt. "Ich war sehr nervös und bin einfach nur froh, dass es vorbei ist. Das lange Warten während des Regens hat mich richtig kaputt gemacht", meinte die 19-Jährige. Sie trifft nun auf die an Nummer 18 gesetzte Marion Bartoli aus Frankreich.

Aus für Grönefeld und Kerber

Zuvor waren Anna-Lena Grönefeld aus Nordhorn und die Kielerin Angelique Kerber in der Auftaktrunde gescheitert. Grönefeld verlor ein Jahr nach ihrem Viertelfinaleinzug mit 5:7, 4:6 gegen die Französin Mathilde Johansson, die erst mit einer Wildcard ins Hauptfeld gerutscht war.

In ihrem 13. Match auf der Tour 2007 war es die neunte Erstrundenniederlage für Grönefeld. "Der Berg spitzt sich zu. Viel schlimmer kann es nicht mehr werden", sagte die 21-Jährige. "Ich habe das Match selber entschieden. Immer wenn ich vorne war, habe ich ihr wieder eine Chance gegeben", so Grönefeld.

Kerber scheitert an Ex-Finalisitin Dementjewa

Für Kerber war bei ihrer Paris-Premiere mit 3:6, 2:6 gegen die frühere Finalistin Jelena Dementjewa aus Russland Endstation. Von den insgesamt neun gestarteten deutschen Profis sind damit bereits drei ausgeschieden. Am Montag hatte sich Sandra Klösel (München) gegen die Chinesin Li Na verabschiedet.

Die sichtlich verunsicherte Grönefeld brachte sich gegen Johansson, Nummer 126 der Welt, selbst um den Sieg. Die 21-Jährige produzierte in der zerfahrenen Partie allein 14 Doppelfehler und ließ mit viele leichten Fehlern auch beste Chancen aus. Nach den Regenverschiebungen und insgesamt nur 14 beendeten Spielen an den beiden ersten Turniertagen hatten die Organisatoren 82 Matches für Dienstag angesetzt. Auch die drei deutschen Herren um München-Sieger Philipp Kohlschreiber solten ebenso ins Geschehen eingreifen wie die Favoriten Rafael Nadal aus Spanien und der Schweizer Roger Federer.

© SID

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