Tennis French Open
Srebotnik schaltet Serena Williams aus

Die Slowenin Katarina Srebotnik hat bei den French Open die Überraschung perfekt gemacht und in der dritten Runde die US-Amerikanerin Serena Williams in zwei Sätzen ausgeschaltet.

Serena Williams ist wie ihre schwester Venus in der dritten Runde der French Open in Paris gescheitert und musste damit ihr frühestes Aus in Roland Garros seit 1999 hinnehmen. Die 26 Jahre alte Serena unterlag der Slowenin Katarina Srebotnik nach einer schwachen Leistung 4:6, 4:6 und verlor damit erstmals im vierten Vergleich gegen die Weltranglisten-24.

Die US-Amerikanerin Williams belegt in der Weltrangliste Platz fünf und ist die erste Topspielerin, die in diesem Jahr in Paris gescheitert ist. 2002 gewann sie das Grand-Slam-Turnier in der französischen Hauptstadt. "Es ist heute nichts für mich gelaufen", sagte die 26-Jährige: "Ich habe keine Erklärungen - vielen Dank."

Williams war vergangene Woche mit viel Selbstvertrauen an die Seine gereist und hatte betont: "Ich bin so gut vorbereitet wie lange nicht." Auf dem Platz sah das ganz anders aus. Die ehemalige Weltranglistenerste hatte sich schon in den ersten beiden Runden äußerst schwerfällig über den Sand bewegt, gegen Srebotnik kam sie damit nicht mehr durch. Was nach der Niederlage folgte, war die Überhöhung der Gegnerin: "Wenn sie immer so fantastisch spielt, wäre sie unter den Top Zwei der Welt."

Am Abend folgte ihre ein Jahr ältere Schwester Venus: Die an Nummer acht gesetzte Wimbledonsiegerin unterlag mit 5:7, 3:6 gegen Flavia Pennetta aus Italien, die nun auf Carla Suarez Navarro (Spanien) trifft.

Scharapowa in drei Sätzen weiter

Die Weltranglisten-Erste Maria Scharapowa hat derweil mit viel Mühe die dritte Runde bei den French Open erreicht. Die topgesetzte Russin bezwang Bethanie Mattek (USA) 6:2, 3:6, 6:2 und trifft nun auf die Italienerin Karin Knapp.

Scharapowas Partie wurde bereits spät am Donnerstag begonnen, musste beim Stand von 2:3 in zweiten Satz aber vorhersehbar wegen Dunkelheit abgebrochen werden. In der Fortsetzung am Freitag fand sie zunächst überhaupt nicht ins Spiel und musste gegen die 106. der Weltrangliste den erstten Satzverlust im dritten Vergleich hinnehmen.

Auch die Weltranglisten-Zweite und Vorjahresfinalisten Ana Ivanovic (Serbien) zog in die dritte Runde ein. Die 20-Jährige bot bei ihrem glatten 6:4, 6:1-Erfolg über die dänische Aufsteigerin Caroline Wozniacki eine überzeugende Leistung und unterstrich ihre Mitfavoritenrolle auf den zweiten Grand-Slam-Titel des Jahres. Ihre nächste Gegnerin ist die Tschechin Petra Cetkovska.

© SID

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