Tennis International
Agassi sagt nach US Open "Good Bye"

Tennis-Superstar Andre Agassi will seine Karriere nach den US Open im September beenden. Zuletzt wurde der 36-Jährige von Rückenproblemen geplagt und konnte seinem Sport nur noch sporadisch nachgehen.

Eine große Tennis-Karriere wird im September zu Ende gehen. Andre Agassi wird den Tennisschläger nach den US Open endgültig an den Nagel hängen. "In der kommenden Woche spiele ich zum letzten Mal in Wimbledon und die US Open werden dann mein letztes Turnier überhaupt", sagte der 36-Jährige zwei Tage vor dem Beginn des berühmtesten Tennisturniers der Welt.

In Wimbledon triumphierte der Ehemann von Steffi Graf 1992 mit einem Finalerfolg über den Kroaten Goran Ivanisevic zum ersten Mal. Mit dem Erfolg bei den French Open 1999 machte er als fünfter Spieler der Tennisgeschichte Erfolge bei allen vier großen Turnieren perfekt. Insgesamt hat Agassi 60 Einzeltitel auf der ATP-Tour gewonnen.

Agassi beendet Karriere an dem "Ort wo alles begann"

Er habe seine Rücktritts-Entscheidung schon vor Monaten getroffen, erklärte Agassi, der sich seit langem mit chronischen Rückenproblemen plagt. "Ich habe extra bis jetzt gewartet, es zu verkünden, denn dies ist der Ort, wo alles begann", sagte Agassi.

Bei seinem letzten Wimbledon-Auftritt trifft er in der ersten Runde auf den Serben Boris Pashanski - und da er in den vergangenen Monaten nur noch sporadisch aufgeschlagen hat, könnte schon dann die Wimbledon-Geschichte von Andre Agassi zu Ende gehen.

Als letzter großer Spieler einer Generation mit Pete Sampras, Stefan Edberg oder Boris Becker war Agassi noch aktiv. Und überall wo der Glatzkopf aus Las Vegas bei Turnieren aufschlug, flogen ihm die Herzen der Zuschauer zu. Mehr als 1 000 Matches hat er auf der Tour bestritten. Allerdings musste er in den letzten Jahren immer häufiger vor seinem Körper kapitulieren und das Ende schien nur noch eine Frage der Zeit.

Agassi scheiterte bei US Open 2005 erst im Finale

Die US Open, die Agassi seit 1986 nie verpasst hat, beginnen am 28. August. In New York hatte der zweimalige Champion im vergangenen Jahr völlig unerwartet noch einmal das Finale erreicht, war dann aber am Weltranglistenersten Roger Federer aus der Schweiz gescheitert. Schon danach hatten viele seinen Abgang erwartet.

Und auch Agassi wusste schon damals, dass selbst er nicht ewig weiterspielen kann. Vor seinem Final-Auftritt sagte er: "Ich habe schon länger das Gefühl, dass ich mir nur Zeit geliehen habe."

© SID

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