Tennis International
Beck will Doping-Sperre nicht akzeptieren

Der slowakische Tennisprofi Karol Beck wehrt sich gegen die Dopingvorwürfe und legt Einspruch gegen die zweijährige Sperre ein. Diese hatte der Internationale Tennis-Verband (ITF) am Montag verhängt.

Der vermeidliche Dopingsünder Karol Beck wehrt sich gegen die vom Internationalen Tennis-Verband (ITF) am Montag verhängte Sperre für zwei Jahre und wird Einspruch einlegen. Das kündigte der Slowake am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Bratislava an.

Griff Beck zum Asthmamittel seiner Mutter?

Der 23-Jährige bestreitet die Dopingvorwürfe, hat aber zwei Erklärungen für den positiven Befund auf das anabole Steroid Clenbuterol parat. Zum einen vermutet Beck die Manipulation eines Drinks in einer Bar, anderseits hält er es für möglich, irrtümlich das Asthma-Medikament seiner Mutter zu sich genommen zu haben.

Beck war bei einem Dopingtest am 24. September 2005 beim Daviscup-Halbfinalerfolg der Slowaken gegen Argentinien überführt worden. Die Sperre gilt rückwirkend ab dem 1. November 2005, womit Beck die bis zum Jahresende verdienten Preisgelder in Höhe von 42 935 Dollar sowie die Punkte im Champions Race verliert. Bei der slowakischen Niederlage im Daviscupfinale gegen Kroatien war Beck, offiziell wegen einer Knieverletzung, von Kapitän Miloslav Mecir nicht eingesetzt worden.

© SID

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