Tennis International
CAS reduziert Puertas Doping-Sperre auf zwei Jahre

Der CAS hat die achtjährige Doping-Sperre gegen Tennisprofi Mariano Puerta auf zwei Jahre reduziert. Der Argentinier habe zwar fahrlässig, aber nicht absichtlich gehandelt.

Schneller als erwartet darf Mariano Puerta wieder zum Tennisschläger greifen. Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat die achtjährige Doping-Sperre gegen den Tennisprofi auf zwei Jahre reduziert. Der CAS in Lausanne berücksichtigte bei seiner Entscheidung am Mittwoch, dass der Argentinier vor seiner Positiv-Probe auf die Stimulans Etilefrin zwar fahrlässig, aber nicht absichtlich gehandelt habe.

Er habe aus einem Glas getrunken, das seine Ehefrau vorher zur Einnahme eines die fragliche Substanz enthaltenden Medikaments benutzt hatte. Die Konzentration des Etilefrin sei so gering gewesen, dass keine Auswirkung auf die Leistung bestanden habe.

Bis Juni 2007 gesperrt

Puerta war nach seiner Finalniederlage bei den French Open am 5. Juni 2005 positiv getestet worden. Da er bereits 2003 positiv auf das Kälbermastmittel Clenbuterol getestet worden war und eine neunmonatige Sperre abgesessen hatte, hatte ihn der Tennis-Weltverband ITF zunächst für acht Jahre gesperrt.

Puerta hatte gegen die Rekordsperre im Januar Berufung beim CAS eingelegt und eine Reduzierung der Strafe auf sechs Monate gefordert. Nach der aktuellen CAS-Entscheidung bleibt der 27-Jährige bis zum 4. Juni 2007 gesperrt.

© SID

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