Tennis International
CAS zeigt sich gnädig mit Canas

Die zweijährige Dopingsperre des Argentiniers Guillermo Canas ist vom internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne um neun Monate reduziert worden. Am 1. September ist der Südamerikaner somit wieder spielberechtigt.

Aufatmen bei Guillermo Canas: Der internationale Sportgerichtshof CAS in Lausanne hat die zweijährige Dopingsperre des Argentiniers um neun Monate reduziert und damit teilweise dem Einspruch des Tennis-Profis stattgegeben. Der frühere Weltranglistenzehnte ist damit am 10. September wieder spielberechtigt.

Das Sportgerichtshof räumte ein, das Canas bei dem positiven Dopingbefund nur eine Teilschuld gehabt habe. Der Südamerikaner war am 21. Februar 2005 beim ATP-Turnier in Acapulco positiv auf das Diuretikum Hydrochlorothiazid (HCT) getestet worden, nachdem ihm der Turnierarzt ein Medikament verabreicht hatte.

In der Arznei war die verbotene Substanz enthalten. Nach CAS-Ansicht sei der Fehler bei der Verabreichung des Medikaments von den Turnierverantwortlichen gemacht worden. Allerdings habe auch Canas die Pflicht gehabt, sich über das Medikament zu informieren. Canas war von der Spielergewerkschaft ATP ab 11. Juni 2005 gesperrt und zur Rückzahlung von Preisgeldern in Höhe von 276 070 Dollar verurteilt worden.

© SID

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