Tennis International
Coria verklagt Multivitaminhersteller

Tennisprofi Guillermo Coria verklagt den US-Multivitaminhersteller Universal Nutrition auf Schadenersatz. Das Mittel habe verbotene Steroide enthalten und zur siebenmonatigen Dopingsperre des Argentiniers geführt.

Nach Angaben seines Anwalts hat Tennisprofi Guillermo Coria durch seine siebenmonatige Dopingsperre im Jahr 2001 zehn Mill. Dollar verloren. Mehr als fünf Jahre nach Ende des Ausschlusses durch die ATP verklagt der Argentinier jetzt den US-Multivitaminhersteller Universal Nutrition wegen der angeblichen Verunreinigung eines Produkts auf Schadenersatz.

Das Mittel der Firma aus New Jersey habe Nandrolon und andere verbotene Steroide enthalten und somit den positiven Dopingtest des Argentiniers im April 2001 verursacht. So sei Corias Karriere und Einkünften erheblicher Schaden zugefügt worden. Der Verteidiger des verklagten Unternehmens erklärte, die Steroid-Spuren wären "winzig" gewesen und Coria hätte nach der Sperre stark gespielt und viel Geld verdient.

Der damals 19-jährige Coria wurde von der Spielervereinigung ATP zunächst für zwei Jahre gesperrt. Nachdem ein unabhängiges Labor die Verunreinigung festgestellt hatte, wurde die Sperre auf sieben Monate reduziert. Nach seinem Comeback 2002 etablierte sich Coria von 2003 bis 2005 in den Top Ten der Weltrangliste. Derzeit ist der Südamerikaner die Nummer 344.

© SID

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