Tennis International
Del Potro schickt Safin in den Ruhestand

Marat Safin hat sich in den bereits angekündigten Ruhestand verabschiedet. Bei seinem letzten Turnier in Paris verlor der Russe in der zweiten Runde gegen Juan Martin Del Potro.

Mit einer Drei-Satz-Niederlage und unter dem Applaus der Fans hat der frühere Weltranglistenerste Marat Safin am Mittwoch seine Tennis-Karriere beendet. Beim Masters-Turnier in Paris unterlag der 29 Jahre alte Russe in der zweiten Runde US-Open-Sieger Juan Martin Del Potro 4:6, 7:5, 4:6 und verabschiedete sich damit in den lange angekündigten sportlichen Ruhestand. Auf dem Court gaben ihm aktuelle und frühere Spieler wie Novak Djokovic, Ivo Karlovic, Marc Rosset, Younes El-Aynaoui und Albert Costa die besten Wünsche mit auf den Weg.

"Es ist das Ende, ich bereue nichts. Jetzt freue ich mich auf eine neue Phase", hatte Safin bereits bei seinem letzten Grand-Slam-Auftritt im September in New York erklärt. zwölf Jahre lang spielte Safin auf der Tour, zwischen November 2000 und April 2001 wurde er für neun Wochen als Nummer eins der Weltrangliste geführt. Er holte sich bei den US Open 2000 und den Australian Open 2005 zwei Grand-Slam-Titel. Insgesamt stehen für den älteren Bruder der aktuellen Topspielerin Dinara Safina 15 Turniersiege zu Buche.

Seine extrovertierte Art macht Safin zum Liebling der Fans

Zum Liebling der Fans wurde Safin wegen seiner extrovertierten Art auf und abseits des Platzes. Unzählige Schläger zertrümmerte der "russische Riese" in seiner Karriere und schimpfte sich mit großer Leidenschaft durch so manches Match.

Was genau er nach dem Karriereende machen will, weiß Safin noch nicht. "Ich werde Dinge tun, die absolut gar nichts mit Schlägern und Bällen zu tun haben. Auf dem Mount Everest muss die Aussicht unglaublich sein", hatte Safin unlängst erklärt. Im September 2007 hatte er bereits Teile des Cho Oyu im Himalaya bestiegen.

Seine allseits geschätzte Spontanität will sich Safin auch im sportlichen Ruhestand bewahren. Wie einst in Melbourne: Vor dem Finale der Australian Open 2002 gegen den späteren Sieger Thomas Johansson (Schweden) tauchten in seiner Box plötzlich zwei atemberaubende Blondinen in knapper Bekleidung auf. Safin hatte sie über Nacht kurzfristig in Melbourne aufgegabelt.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%