Tennis International
Federer dominiert Sampras im "Duell der Zeiten"

Im ersten "Duell der Zeiten" hat Masters-Sieger Roger Federer den siebenfachen Wimbledon-Champion Pete Sampras in die Schranken gewiesen. Der Schweizer gewann in Seoul das erste von drei Matches souverän mit 6:3, 6:4.

Die Vergangenheit hat sich der Gegenwart im ersten "Duell der Zeiten" beugen müssen. Der 36 Jahre alte Ex-Profi Pete Sampras musste sich in Seoul dem zehn Jahre jüngeren Masters-Gewinner Roger Federer im ersten von drei Matches mit 3:6, 4:6 in nur 61 Minuten geschlagen geben. Die aktuelle und die ehemalige Nummer eins treffen am Donnerstag in Kuala Lumpur und am Samstag in Macau erneut aufeinander.

Sampras, der nach seinem Rücktritt im September 2002 erst vor einigen Wochen wieder mit ernsthaftem Training begonnen hatte, war nach der Niederlage enttäuscht. "Ich hatte ein bisschen mehr von mir erwartet, aber ich bin froh, dass ich mich gegen Roger einigermaßen gut aus der Affäre gezogen habe", sagte der zweifache Familienvater.

Sampras immer noch mit gutem Service

Zumindest sein Aufschlag ist ähnlich hart und präzise wie zu seinen besten Zeiten, gegen Federer schlug Sampras immerhin zehn Asse und nahm dem Schweizer außerdem einmal den Aufschlag ab. Seine Beine trugen ihn allerdings nicht mehr ganz so schnell wie zu seinen besten Zeiten über den Court.

"Ich bin dankbar, dass Roger mich eingeladen und mir die Gelegenheit gegeben hat, gegen ihn zu spielen", sagte der siebenmalige Wimbledonsieger: "Er ist ein netter Kerl und ein ganz großer Sportler." Sampras ist mit 14 Grand-Slam-Titeln nach wie vor Rekordhalter. Federer fehlen noch zwei Siege, um mit dem Amerikaner gleichzuziehen.

Federer lobt Sampras

Federer war seinerseits voll des Lobes über sein einstiges Vorbild. "Pete spielt auch fünf Jahre nach seinem Rücktritt noch immer sehr, sehr gut", sagte Federer, der allerdings schon einen Sieg von sich erwartet hatte: "Ich bin die Nummer eins der Welt, und er hat fünf Jahre lang kein Tennis mehr gespielt. Da bin ich eigentlich schon davon ausgegangen, das Match zu gewinnen."

© SID

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