Tennis International
Navratilova steigt auf den Kilimandscharo

Im Rahmen eines Laureus-Spendenprojekts wird Tennislegende Martina Navratilova den Kilimandscharo in Afrika besteigen. Am 6. Dezember startet die Expedition.

Martina Navratilova will hoch hinaus: Die Tennislegende und Paralympic-Champion Michael Teuber besteigen im Rahmen eines Laureus-Spendenprojekts den Kilimandscharo in Afrika. Am 6. Dezember brechen Navratilova und Teuber gemeinsam mit 27 weiteren Teilnehmern zum vielleicht größten Abenteuer ihres Lebens auf - das Ziel: der Gipfel des größten freistehenden Berges der Welt in Tansania.

"Mir wurde gesundheitliche Unbedenklichkeit bescheinigt und ich bin fest entschlossen, den Gipfel zu erreichen und Spenden für Laureus zu sammeln", erklärte die 54-Jährige Navratilova. Die 18-malige Grand-Slam-Siegerin hatte erst zu Jahresbeginn den Kampf gegen Brustkrebs aufgenommen. Sie hätte sich unabhängig von dem, was geschehen sei, zu dieser Herausforderung entschieden, sagte Navratilova.

Paralympic-Champion Michael Teuber erfüllt sich seinen Traum

Gemeinsam mit dem deutschen Radsportler Teuber wird die frühere Weltranglistenerste und einstige Rivalin von Steffi Graf, die in ihrer Karriere 167 WTA-Einzeltitel und 177 Turniererfolge im Doppel feierte, Spendengelder für die Laureus Sport for Good Foundation sammeln. Auch der dreimalige Paralympics-Champion Teuber, der sich nach einem schweren Autounfall mit eisernem Willen aus dem Rollstuhl gekämpft hat, fühlt sich fit für den Kilimandscharo.

"Die Besteigung des Kili ist mein lange gehegter Traum. Nun wird dieser Traum wahr", sagte der 42-Jährige. Darüber hinaus wolle er Kindern, die sich oft in Situationen ohne Perspektive befinden, zeigen, dass mit Mut, Willen und Durchhaltevermögen auch nahezu Unmögliches geschafft werden könne. In der Vorbereitung auf das Kilimandscharo-Projekt hat Teuber fast alle Münchner Hausberge bestiegen und so über 15 000 Höhenmeter im Auf- und Abstieg gesammelt. Der Laureus-Botschafter gewann bei den Paralympics 2004 in Athen und 2008 in Peking insgesamt dreimal Gold und eine Silbermedaille.

Die Laureus-Expedition steigt über die sogenannte Rongai-Route auf. Die Besteigung soll sieben Tage dauern und am 12. Dezember in der Erklimmung der höchsten Erhebung Afrikas gipfeln. Die Laureus Stiftung unterstützt kommunale Sportprojekte rund um den Globus und hat so dazu beitragen, die Lebensumstände von mehr als einer Million junger Menschen zu verbessern.

© SID

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