Tennis International
Top-Duo souverän - Roddick und Gonzalez raus

Roger Federer steht auf dem Weg zum erhofften ersten Titel bei den French Open in Paris ebenso in Runde zwei wie Titelverteidiger Rafael Nadal. Derweil sagten Andy Roddick (USA) und Fernando Gonzalez (Chile) früh Adieu.

Der Schweizer Roger Federer hat seine erste Aufgabe bei den French Open überstanden. Der Weltranglistenerste, der in Paris noch nie den Titel holen konnte, gewann das am Montag abgebrochene Match gegen den US-Amerikaner Michael Russell 6:4, 6:2, 6:4. In der zweiten Runde trifft Federer auf Thierry Ascione. Der Franzose belegt in der Weltrangliste Position 168.

Auch Titelverteidiger Rafael Nadal aus Spanien löste seine Auftaktaufgabe gegen den 18-jährigen Argentinier Juan Martin Del Potro nach anfänglichen Schwierigkeiten doch noch glatt mit 7:5, 6:3, 6:2. Del Potro hatte im ersten Satz beim Stande von 5:2 zum Satzgewinn aufgeschlagen, danach aber viermal am Stück sein Service abgegeben.

Schwarzer Tag für US-Stars

Zwei weitere Topfavoriten strauchelten unterdessen. Andy Roddick aus den USA, Nummer drei der Setzliste, musste sich auf der ungeliebten Asche von Roland Garros dem Russen Igor Andrejew mit 6:3, 4:6, 3:6 und 4:6 geschlagen geben. Und auch der Finalist der diesjährigen Australien Open, Fernando Gonzalez sah gegen den Tschechen Radek Stepanek kein Land. Der an Position fünf gesetzte Chilene verlor sang- und klanglos mit 2:6, 2:6 und 4:6. Neben Roddick musste auch der zweite US-Topspieler seine Koffer packen. Der an acht gesetzte James Blake unterlag dem Kroaten Ivo Karlovic 6:4, 4.6, 5:7, 5:7.

Vorjahres-Halbfinalisten in Runde zwei

Die beiden Vorjahres-Halbfinalisten Ivan Ljubicic (Kroatien) und David Nalbandian (Argentinien) spielten sich derweil in die nächste Runde. Ljubicic, Nummer sieben der Setzliste, hatte gegen den Franzosen Arnaud Clement beim 6:1, 7:5, 7:6 (7:2) wenig Mühe. Nalbandian (Nr. 15) gab beim 6:2, 6:1, 3:6, 6:3 gegen den Südkoreaner Hyung-Taik Lee dagegen einen Satz ab. Der an neun eingestufte Tommy Robredo aus Spanien gab sich beim 6:3, 6:4, 6:2 gegen den Argentinier Sergio Roitman keine Blöße. Ebenfalls ohne größere Probleme erreichte der an Nummer vier gesetzte Nikolai Dawydenko die nächste Runde. Der Russe setzte sich gegen Stefano Galvani (Italien) 6:3, 6:1, 6:1 durch.

Derweil verabschiedete sich im Franzosen Julien Benneteau der erste gesetzte Spieler aus dem Turnier. Die Nummer 30 der Setzliste, im Vorjahr bis ins Viertelfinale vorgedrungen, unterlag dem 97. der Weltrangliste, dem Argentinier Carlos Berlocq mit 7:6 (7:5), 5:7, 2:6, 3:6.

© SID

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