Tennis International
Wessels Krajicek lösen Ticket für Hopman-Cup

Peter Wessels und Michaella Krajicek haben sich als letztes Tennis-Duo für den Hopman-Cup in Perth qualifiziert. Die Niederländer treffen damit bei der inoffiziellen Mixed-WM auf Anna-Lena Grönefeld und Nicolas Kiefer.

Das Teilnehmerfeld des mit 750 000 Dollar dotierten Hopman-Cup ist komplett. Das letzte Ticket sicherte sich am Freitag das Tennis-Duo Peter Wessels und Michaella Krajicek mit einem 2:1-Sieg über die Chinesen Sun Peng/Peng Shuai. Die Niederländer sind damit bei der 18. Auflage der inoffiziellen Mixed-WM im australischen Perth Gruppengegner des deutschen Teams mit Anna-Lena Grönefeld (Nordhorn) und Nicolas Kiefer (Hannover).

Deutsches Duo in der Favoritenrolle

Gastgeber Australien mit Samantha Stosur und Wayne Arthurs sowie Argentiniens Vorjahresfinalistin Gisela Dulko mit Partner Gaston Gaudio komplettieren die B-Gruppe im Burswood Dome. In der A-Gruppe spielen Rekordsieger USA sowie Russland, Schweden und Serbien/Montenegro. Nicht dabei ist Cupverteidiger Slowakei.

Obwohl das deutsche Team nicht gesetzt ist, sind Grönefeld und Kiefer zumindest bei den australischen Buchmachern die Favoriten. Grönefeld hatte im vergangenen Jahr gemeinsam mit Tommy Haas den Finaleinzug verpasst.

Seit der Hopman-Cup-Premiere 1989 waren zehn deutsche Duos gemeldet. Finalsiege feierten Steffi Graf und Michael Stich 1993 sowie Anke Huber und Boris Becker 1995. Mit drei Triumphen ist nur die USA erfolgreicher.

"Falkenauge" erstmals im Einsatz

Die Niederländer erreichten wie 2004 über die Qualifikation die Gruppenspiele. Der Sieg über den Hopman-Cup-Debütanten China begann mit einer Niederlage von Michaella Krajicek und der Premiere des Hawkeye-Überwachungssystems bei einem Weltklasse-Turnier. Die 16 Jahre alte Halbschwester des ehemaligen Wimbledonsiegers Richard Krajicek nahm bei der 3:6, 6:4, 3:6-Auftaktniederlage gegen Peng Shuai als erste WTA-Profispielerin die Hilfe des "Falkenauges" in Anspruch.

Bei dem neuen Kontrollsystem überwachen acht Kameras die Flugbahn des Balles und projizieren dann eine dreidimensionale Computeranimation auf eine Großleinwand bei der Anzeigetafel. Die elektronische Hilfe, die drei Jahre bei Senioren- und Challenger-Turnieren getestet wurde, kann bei strittigen Entscheidungen auf Wunsch beansprucht werden. Die definitive Entscheidung über die Inanspruchnahme der Hawkeye-Bilder, die es bei den am 16. Januar in Melbourne beginnenden Australian Open geben wird, liegt beim Schiedsrichter.

© SID

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