Tennis National
Ex-Profi Abel muss für drei Jahre hinter Gitter

Wegen Scheckkartendiebstahls und -betrugs in 79 Fällen wandert Maximilian Abel drei Jahre in den Knast. Der 26 Jahre alte frühere Weltranglisten-173. war 2003 deutscher Meister.

Der ehemalige deutsche Tennismeister Maximilian Abel ist am Montag vom Landgericht Frankfurt/Main wegen Scheckkartendiebstahls und-betrugs zu drei Jahren Haft verurteilt worden. Dies teilte Pressesprecher Klaus Wiens dem Sport-Informations-Dienst (sid) mit. Dem 26-Jährigen Abel wurden insgesamt 79 Vergehen zur Last gelegt. Abel richtete durch den Missbrauch der von ihm entwendeten Scheckkarten einen Schaden von rund 120 000 Euro an.

Maximilian Abel, der 2003 in Quierschied deutscher Meister wurde, war bereits im November vergangenen Jahres vom Amtsgericht Frankfurt/Main wegen eines Teils dieser Delikte zu 16 Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt worden. Dieser Spruch wurde in das neue Urteil einbezogen.

Abel hatte vor Gericht ein umfassendes Geständnis abgelegt. Demnach stahl er aus Geldnot Bekannten und Mitbewohnern eines Hochhauses Scheckkarten aus deren Briefkästen und setzte die Karten ein. Der Vorsitzende Richter wertete die Straftaten in seiner Urteilsbegründung als rücksichtslos und dreist.

In der Tennis-Weltrangliste hatte es Maximilian Abel bis auf Position 173 gebracht. Im Jahr 2007 wurde beim Turnier im französischen Metz positiv auf Kokain getestet und für zwei Jahre gesperrt.

© SID

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