Tennis National
Grönefeld vertraut beim "Neustart" auf Coach Dier

Beim "kompletten Neustart" schenkt Anna-Lena Grönefeld in Zukunft Trainer Dirk Dier das Vertrauen. Der 34-Jährige hatte bereits seit Anfang Oktober auf Probe mit Deutschlands bester Tennisspielerin zusammengearbeitet.

Der ehemalige Profi Dirk Dier wird Coach von Deutschlands bester Tennisspielerin Anna-Lena Grönefeld. Der 34 Jahre alte Saarländer hat bereits seit Anfang Oktober auf Probe mit der 21-Jährigen zusammengearbeitet und soll sie nun in der neuen Saison als fester Coach betreuen. "Die Zusammenarbeit mit Dirk hat sehr gut geklappt. Er bringt seine eigenen Erfahrungen ein, und wir sprechen uns über Trainingsinhalte ab", sagte die Nordhornerin.

Top-Ten-Platz bleibt oberstes Ziel

Grönefeld beginnt ihre Saison am 1. Januar mit dem Turnier an der australischen Goldküste, spielt anschließend in Sydney und dann die Australian Open in Melbourne. Trotz ihrer Serie von Misserfolgen im letzten Halbjahr mit sieben Erstrunden-Niederlagen bei den letzten acht Turnieren schließt sie das Jahr auf dem Weltranglisten-Platz 19 so gut wie noch nie in ihrer Karriere ab. "Ich versuche, die letzten Wochen zu vergessen und nach vorne zu schauen. Mein Ziel bleibt ein Platz in den Top Ten", betonte die deutsche Nummer eins.

Grönefeld hatte sich unmittelbar nach ihrer Erstrunden-Niederlage bei den US Open von ihrem umstrittenen Coach Rafael Font de Mora getrennt und war seitdem auf der Suche nach einem neuen Trainer. "Für mich ist das ein kompletter Neustart nach dreieinhalb Jahren in Amerika", meinte die Juniorensiegerin der French Open 2003: "Wenn man jung ist, lässt man sich leiten. Ich bin jetzt aber in einem Alter, in dem ich auch selber entscheiden will."

Training zukünftig in Saarbrücken

Statt in der Akademie von Font de Mora in Arizona trainiert sie künftig am Olympiastützpunkt in Saarbrücken. Grönefeld wird aber wegen eines laufenden Vertrages weiterhin von Font de Moras Agentur itusa vermarktet. "Ich werde dennoch definitiv nicht zu ihm als Trainer zurückgehen. Wir waren an einem Punkt angelangt, wo es nicht mehr weiterging", betonte sie.

© SID

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