Tennis National
Kein Umzug des Hamburger Tennisturniers

Das traditionsreiche Tennisturnier am Rothenbaum bleibt für die nächsten Jahre im Nobel-Stadtteil Harvestehude. Der Hamburger Senat entschied sich aus wirtschaftlichen Gründen gegen ein neues Tennisstadion im Volkspark.

Im Hamburger Volkspark wird es aus kostengründen keinen Neubau eines Tennisstadions geben. Damit bleibt das Hamburger Turnier auch für die nächsten Jahre an seinem traditionallen Standort am Rothenbaum im Nobel-Stadtteil Harvestehude. Das ist das Ergebnis einer Machbarkeitsstudie, die der Senat der Hansestadt in Auftrag gegeben hatte. Hamburgs Bürgermeister Ole von Beust hatte im Frühjahr 2004 den Stadionneubau im Volkspark angeregt.

Der Deutsche Tennis Bund (DTB), der seine Geschäfsstelle im Stadionbau am Rothenbaum unterhält, stand den Umzugsplänen ohnehin stets skeptisch gegenüber. Außerdem hätte eine Lösung für den Club an der Alster gefunden werden müssen, der seine Anlage auf dem Gelände unterhält und die Tennisplätze außerhalb des Turniers im Mai nutzt.

Durch den Verbleib auf der beengten Anlage am Rothenbaum ist der Status des Turniers ab 2009 allerdings unsicherer denn je. Die ATP will in zwei Jahren vor den French Open in Paris nur noch ein bedeutendes Turnier als "Generalprobe" veranstalten, das zudem eine kombinierte Veranstaltung für Damen und Herren werden soll. Dies ist aus räumlichen Gründen weder in Hamburg noch in Monte Carlo und Rom möglich. Allerdings hat bereits Madrid sein Interesse an diesem kombinierten Turnier angemeldet.

© SID

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