Tennis Rangliste
Die Rückkehr von "B. Becker"

Mit seinem tollen Auftritt bei den US Open hat Benjamin Becker wieder den Nameszug "B. Becker" in den Top 100 der Weltrangliste etabliert. Vor sieben Jahren war ein gewisser Boris Becker zuletzt dort aufgetaucht.

Es ist eine schöne Spielerei, und auch nicht mehr, wenn sieben Jahre nach dem Rücktritt von Boris Becker wieder ein "B. Becker" aus Deutschland in den Top 100 der Tennis-Weltrangliste steht. Benjamin Becker aus Orscholz, der in der dritten Runde der US Open die Karriere von Andre Agassi beendete und im Achtelfinale an dessen US-Landsmann Andy Roddick scheiterte, wird seit Montag an Position 76 (vorher 112) notiert. In der Jahreswertung verbesserte sich der 25-jährige Saarländer um 45 Plätze auf Rang 91.

Tommy Haas bleibt in beiden Rankings bester Deutscher. Der 28-Jährige, der in dieser Woche eine Turnierpause einlegt und in der nächsten Woche die deutsche Mannschaft ins Daviscup-Play-off gegen Thailand in Düsseldorf führt, verbesserte sich in der Weltrangliste um zwei Plätze auf Position 14.

Haas weiter bester Deutscher

Im Champions Race wird US-Open-Viertelfinalist Haas als Nummer zehn (vorher zwölf) geführt. Vor der europäischen Hallensaison darf sich der gebürtige Hamburger damit sogar noch Hoffnungen auf einen Platz beim Masters-Cup der acht weltbesten Spieler des Jahres im November in Schanghai machen.

Angeführt werden beide Wertungen von US-Open-Sieger Roger Federer. Hinter dem Schweizer folgt mit jeweils großem Rückstand der spanische French-Open-Champion Rafael Nadal an Position zwei. Nummer drei der Weltrangliste ist der kroatische Daviscupsieger Ivan Ljubicic, Dritter der Jahreswertung US-Open-Finalist Andy Roddick.

Mauresmo bleibt die Nummer eins

Nummer eins bei den Damen bleibt die Französin Amelie Mauresmo vor US-Open-Finalistin Justine Henin-Hardenne (Belgien) und deren Finalbezwingerin Maria Scharapowa (Russland). Deutsche Nummer eins ist Anna-Lena Grönefeld (Nordhorn), die trotz ihrer Erstrunden-Niederlage in New York und der überraschenden Trennung von Coach Rafael Font de Mora Platz 16 behauptete.

Außer ihr stehen zwei weitere deutsche Spielerinnen in den Top 100: Martina Müller (Hannover) verbesserte sich vom 49. auf den 46. Platz, Julia Schruff (Augsburg) stürzte von Position 55 auf Rang 75 ab.

© SID

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