Tennis Rangliste
Federer will Wimbledon-Hattrick

Roger Federer hat nach seiner Final-Niederlage beim Masters Cup mit großen Zielen für 2006 "gedroht". Der Schweizer kündigte an, "Wimbledon gewinnen und es bei den French Open weit bringen" zu wollen.

Die Konkurrenz sollte sich auch im nächsten Jahr warm anziehen - Roger Federer hat seinen Siegeswillen auch nach der Niederlage gegen den Argentinier David Nalbandian im Finale des Masters Cups in Schanghai nicht verloren. "Nummer eins bleiben, Wimbledon gewinnen und es bei den French Open weit bringen - das sind meine drei Hauptziele für 2006", sagte der Schweizer. Für Federer rissen in Schanghai gleich mehrere Serien. Bis zur Niederlage gegen Nalbandian hatte die unangefochtene Nummer 1 in 35 Matches und 24 Finals in Folge nicht verloren.

Trotz Knöchelverletzung zufrieden

Dennoch ist der 24-Jährige mit dem Jahr 2005 ähnlich zufrieden wie mit 2004, als er drei Grand-Slam-Turniere und den Masters-Cup gewann. "Wenn man bedenkt, dass mein Körper nicht immer hundertprozentig mitgespielt hat, war 2005 vielleicht noch wichtiger", gab er zu bedenken. Vier Wochen vor dem Masters-Cup hatte Federer im Training einen Bänderriss im Knöchel erlitten, der seine Teilnahme in Schanghai lange in Frage stellte.

Mit 81 Siegen und nur vier Niederlagen (Marat Safin in Melbourne, Richard Gasquet in Monte Carlo, Rafael Nadal in Paris und Nalbandian in Schanghai) verpasste Federer knapp den Rekord von John Mcenroe, der das Jahr 1984 mit einer Bilanz von 82:3 abgeschlossen hatte. Dafür gelang Federer als erstem Spieler seit dem Amerikaner Don Budge 1937/1 938 das Kunststück, zum zweiten Mal in Folge Wimbledon und die US Open zu gewinnen.

Kiefer bester Deutscher

In den beiden Ranglisten der ATP beendet Federer das Jahr als souveräne Nummer eins. Das Champions Race, das im Januar bei Null beginnt und die die vier Grand Slams, die neun Turniere der Masters Series sowie die fünf besten Ergebnisse bei Turnieren der International Series umfasst, schließt er mit mehr als 400 Punkten Vorsprung auf French-Open-Sieger Rafael Nadal (Spanien) ab. Im Entry Ranking, das die 14 besten Ergebnisse der vergangenen zwölf Monate zur Ermittlung der Rangfolge heranzieht, hat er sogar fast 2000 Zähler mehr auf dem Konto als Nadal.

Bester Deutscher in beiden Wertungen ist Nicolas Kiefer (Hannover), der das Jahr jeweils als Nummer 23 abschließt. Insgesamt sind im Champions Race sechs, im Entry Ranking sieben Deutsche unter den Top 100. Bei den Damen, die angeführt von Lindsay Davenport (USA) ins Jahr 2006 gehen, etablierten sich nur die beiden Fed-Cup-Spielerinnen Anna-Lena Grönefeld (Nordhorn/Nr. 21) und Julia Schruff (Augsburg/Nr. 80) unter den Top 100.

© SID

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