Tennis Sydney
Martina Hingis - schwach auf der Brust

„Physisch muss ich mich noch klar steigern“, sagte Martina Hingis nach ihrem entäuschenden Auftaktspiel in Sydney. Im Spiel gegen die Belgerien Justine Henin-Hardenne ging ihr die Puste aus, und sie mußte sich mit 3:6 und 3:6 geschlagen geben.

HB SYDNEY/AUCKLAND. Martina Hingis hat eine Woche vor dem ersten Grand- Slam-Turnier des Jahres beim ersten Härtetest nach ihrem Comeback die Grenzen aufgezeigt bekommen.

Drei Tage nach ihrer Halbfinal- Niederlage beim Gold-Coast-Turnier verlor die Schweizerin beim mit 600 000 Dollar dotierten Hartplatz-Tennisturnier in Sydney ihr Auftaktspiel gegen die Belgierin Justine Henin-Hardenne glatt mit 3:6, 3:6.

Ebenfalls eine Niederlage hinnehmen musste Anna-Lena Grönefeld. Die Nordhornerin verlor am Montag mit 2:6, 1:6 gegen Dinara Safina aus Russland.

Der Bayreuther Florian Mayer hingegen steht im neuseeländischen Auckland im Achtelfinale. Nach seinem 6:2, 6:2-Erfolg über den einheimischen Tennis-Profi Daniel King-Turner trifft Mayer bei dem mit 430 000 Dollar dotierten Hartplatz-Turnier auf Robin Vik aus Tschechien.

Martina Hingis wurde im Olympiastadion von Sydney trotz ihrer Niederlage im Duell zweier früherer Weltranglisten-Ersten mit Beifall verabschiedet. In der 69 Minuten dauernden Begegnung gegen die Olympiasiegerin von Athen konnte die 25-Jährige lange Zeit sehr gut mithalten. Am Ende hatte sie jedoch Probleme mit Kraft und Ausdauer.

„Physisch muss ich mich noch klar steigern“, sagte sie und stellte fest: „Ich brauche mehr Matchpraxis.“ Nach der verpatzten Generalprobe war die fünfmalige Grand-Slam-Gewinnerin vor ihrer Rückkehr auf die große Tennis-Bühne in Melbourne froh, „dass ich nun einige Tage spielfrei habe, um mich komplett zu erholen“.

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