Tennis Turnier
Dinara Safina siegt zum ersten Mal bei German Open

Dinara Safina hat zum ersten Mal die Qatar Telecom German Open in Berlin gewonnen. Die 22-Jährige setzte sich im russischen Finale gegen Jelena Dementjewa mit 3:6, 6:2, 6:2 durch.

Dinara Safina ist zum ersten Mal Siegerin der Qatar Telecom German Open in Berlin. Im ersten rein russischen Finale der Turniergeschichte gewann die 22-Jährige gegen Jelena Dementjewa mit 3:6, 6:2, 6:2 und sicherte sich ein Preisgeld von 127 000 Euro.

Safina hatte auf dem Weg ins Finale des Sandplatzturnieres bereits die Weltranglistenerste Justine Henin (Belgien) im Achtelfinale und die ehemalige Nummer eins Serena Williams (USA) im Viertelfinale ausgeschaltet.

Im Favoritenkreis für die French Open

"Das war der wichtigste Erfolg meiner Karriere. Im ersten Satz war ich etwas müde, doch dann habe mir gesagt, gib jetzt alles. Die Woche war großartig. Ich habe von Sieg zu Sieg mehr Selbstvertrauen gewonnen", sagte eine glückliche Safina. Dementjewa gönnte ihrer Gegnerin den Sieg: "Sie war unglaublich stark. Vor allem ihr erster Aufschlag hat mir große Probleme bereitet."

Vor 5 800 Zuschauern im Steffi-Graf-Stadion benötigte Safina 2:03 Stunden, um mit ihrem ersten Matchball den Sieg bei den mit 870. 000 Euro dotierten Sandplatzturnier perfekt zu machen. Erneut bewies sie enorme Kämpferqualitäten und drehte das Spiel, nachdem sie den ersten Satz klar abgegeben hatte. "Heute ist Muttertag. Die Geschäfte sind geöffnet in Berlin. Jetzt kann meine Mutter hier so viel einkaufen, wie sie möchte", sagte Safina.

Für die jüngere Schwester des ehemaligen Weltranglistenersten Marat Safin, die nun von Platz 17 auf Rang 14 der Weltrangliste vorrückt, war es der sechste Turniersieg auf der Tour. Gegen Dementjewa gewann sie im fünften Aufeinandertreffen zum dritten Mal und zählt nun für die French Open in Paris (25. Mai bis 8. Juni) zum erweiterten Favoritenkreis.

Safina selbst überrascht

Das Duell Safina gegen Dementjewa war erst das dritte russische Finale im Jahr 2008 auf der WTA-Tour, obwohl man in der Weltspitze längst Russisch spricht. In Berlin standen zehn russische Spielerinnen im Hauptfeld.

Safina zeigte auch im Finale ihren typisch russischen Stil und punktete mit druckvollem Power-Tennis. Die 22-Jährige kämpfte um jeden Ball und zeigte dieses Mal lediglich zu Beginn einige Emotions-Ausbrüche. Nach missglückten Schlägen hatte sie zuvor gern geschimpft oder mal den Schläger wütend zu Boden geschlagen. Von ihrem guten Abschneiden war sie selbst überrascht: "Dagegen hätte ich ein halbes Preisgeld verwettet."

© SID

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