Tennis Turnier
Ivanovic im Finale, zweites Semifinale abgebrochen

Ana Ivanovic steht im Finale der German Open. Die Serbin gewann ihr Halbfinale nach Aufgabe ihrer Gegnerin Julia Wakulenko. Das zweite Semifinale zwischen Justine Henin und Swetlana Kusnezowa wurde abgebrochen.

Die Weltranglistenerste Justine Henin braucht am Sonntag einen weiteren Kraftakt, um ihre Chance auf den vierten Sieg bei den Qatar Telecom German Open der Tennis-Damen in Berlin zu erhalten. Die Belgierin lag in ihrem Halbfinale am Samstag gegen die ehemalige US-Open-Siegerin Swetlana Kusnezowa aus Russland 4:6, 7:5, 2:3 zurück, als das Spiel wegen Regens und Dunkelheit abgebrochen werden musste. Es soll am Sonntag um elf Uhr fortgesetzt werden.

Ivanovic erste Finalistin

Bislang steht in der Serbin Ana Ivanovic erst eine Finalistin bei dem mit 1,34 Mill. Dollar dotierten und seit Wochenbeginn immer wieder durch Regen stark beeinträchtigten Turnier fest.

Ivanovic profitierte in ihrer Vorschlussrunden-Begegnung gegen die Weltranglisten-53. Julia Wakulenko (Ukraine) von deren verletzungsbedingter Aufgabe beim Stand von 4:3 für Ivanovic. Vorjahressiegerin Nadia Petrowa war im russischen Viertelfinale am Freitag an Kusnezowa gescheitert.

Henin-Kraftakt im Viertelfinale

Schon am Samstag hatte Henin im Viertelfinale einen Rückstand gegen die an Nummer fünf gesetzte Serbin Jelena Jankovic aufgeholt und die Freitag beim Stand von 3:6, 4:4 unterbrochene Partie noch umgebogen und mit 3:6, 6:4, 6:4 für sich entschieden.

Ivanovic war derweil froh, dass sie so mühelos das Endspiel erreicht hatte: "Es ist nie schön, auf diese Art und Weise zu gewinnen, aber nach dem langen Tag am Freitag war es gut, so schnell fertig geworden zu sein." Jetzt wolle sie alles versuchen, um auch am Sonntag erfolgreich zu sein und diese besonderen sieben Tage in Berlin zu krönen.

"So eine verregnete Woche wie diese habe ich noch nie erlebt. Aber wir können alle sagen, wir sind dabei gewesen", sagte Ivanovic weiter. Der sechste Turniertag hatte wegen des schlechten Wetters mit fast dreistündiger Verspätung begonnen und musste zudem zwischendurch unterbrochen werden.

© SID

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