Tennis US-Open
Bärenstarker Federer bleibt der "King of Queens"

Roger Federer hat zum fünften Mal in Folge die US Open gewonnen. Der Schweizer bezwang im Finale von Flushing Meadows Andy Murray aus Schottland glatt mit 6:2, 7:5, 6:2.

Roger Federer hat im vierten Anlauf doch noch seinen ersten Grand-Slam-Triumph in der laufenden Saison eingefahren und mit dem fünften US-Open-Erfolg in Serie seinen Status als "King of Queens" eindrucksvoll untermauert. Im wegen der jüngsten Wetterkapriolen erst am Montag ausgetragenen Finale von Flushing Meadows im Norden des New Yorkes Stadtteils machte der Schweizer mit dem schottischen Youngster Andy Murray kurzen Prozess und setzte sich letztlich nach 1:51 Stunden souverän mit 6:2, 7:5, 6:2 durch. Bei den French Open sowie in Wimbledon hatte sich Federer noch jeweils im Finale seinem spanischen Dauerrivalen Rafael Nadal geschlagen geben müssen.

"Ich habe in diesem Jahr bei den Grand Slams schwierige Momente durchleben müssen, daher bedeutet dieser Sieg so viel für mich", sagte ein sichtlich erleichterter Federer nach seinem 35. gewonnenen US-Open-Match in Serie.

Der 21 Jahre alte Murray, der erstmals in einem Grand-Slam-Finale stand, konnte das Match nur im zweiten Satz offen gestalten. Im dritten Durchgang zog Federer, der die vergangenen beiden Partien gegen den Schotten verloren hatte, schnell auf 5:0 weg, ehe Murray noch Ergebniskosmetik betreiben konnte. "Ich habe heute gegen den besten Spieler aller Zeiten verloren", tröstete sich der Weltranglisten-Sechste, der im neuen Ranking auf Platz vier klettern wird.

13. Grand-Slam-Sieg für Federer

Für Rekordjäger Federer, der Platz eins der Weltrangliste nach 237 Wochen am 18. August an Nadal abtreten musste, war es der 13. Titelgewinn bei einem Grand-Slam-Turnier. Damit liegt der 27-Jährige nur noch einen Erfolg hinter dem US-Amerikaner Pete Sampras, der mit 14 Triumphen die ewige Bestenliste anführt. Eine andere Bestmarke holte sich Federer schon in New York: Als erster Spieler hat er fünf Erfolge bei zwei verschiedenen Grand Slams (Wimbledon und US Open) gefeiert.

Fünf Siege in Serie waren bei den US Open zuletzt von 1920 bis 1924 Bill Tilden gelungen, der zudem 1925 und 1929 gewann und mit sieben Erfolgen gemeinsam mit Richard Sears (1 881 - 1 888) und William Larned (1901 - 1911) Rekord-Champion ist.

© SID

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