Tennis US-Open
Haas und Mayer in New York weiter dabei

Bei den US Open in New York haben die beiden deutschen Daviscup-Spieler Tommy Haas und Florian Mayer die zweite Runde erreicht. Ausgeschieden sind hingegen Michael Berrer, Rainer Schüttler und Philipp Kohlschreiber.

Gelungener Auftakt für Daviscup-Spieler Tommy Haas bei den US Open in New York. Der gebürtige Hamburger gewann sein Erstrundenmatch gegen den US-Amerikaner Alex Kuznetsov mühelos 6:2, 6:4 und 6:0. Für seinen Sieg brauchte Haas nicht einmal eineinhalb Stunden. In der nächsten Runde wartet der Niederländer Raemon Sluiter auf den an Nummer 14 gesetzten Haas.

"Es war schon etwas zäh, hier so lange bis zum ersten Spiel warten zu müssen. Aber letztlich bin ich doch zufrieden", meinte Tommy Haas. Deutschlands derzeit bester Tennisspieler wird nach dem Titelgewinn zuletzt in Los Angeles hoch gehandelt, will sich aber erstmal nur auf sein nächstes Match konzentrieren: "Raemon Sluiter ist gefährlich. Er nimmt die Bälle sehr früh." Die bislang einzige Begegnung gegen den Niederländer entschied Haas 1999 für sich.

Nicht so gut verlief der Start hingegen für Rainer Schüttler und Philipp Kohlschreiber. Während Schüttler gegen den Franzosen Nicolas Mahut immerhin einen Satz gewinnen konnte (4:6, 7:6, 3:6, 3:6), war Kohlschreiber gegen den US-Amerikaner Sam Querry völlig chancenlos. Der gebürtige Augsburger unterlag 3:6, 4:6 und 4:6.

Mayer eine Runde weiter

Der Bayreuther Florian Mayer steht bei den US Open in New York als fünfter Deutscher in der zweiten Runde. Der Daviscup-Spieler bezwang zum Auftakt Stefan Koubek aus Österreich mit 6:4, 6:1, 6:2 und trifft nun auf den an Nummer zwölf gesetzten Tschechen Tomas Berdych. "Der ist natürlich stark, sein Aufschlag und die Vorhand sind unglaubliche Waffen", meinte Mayer über seinen nächsten Kontrahenten.

Gegen Koubek hatte der frühere Wimbledon-Viertelfinalist nur zu Beginn zu kämpfen. "Durch das lange Warten hatte ich am Anfang etwas Probleme reinzukommen und war schon ziemlich nervös", meinte Mayer. Die Partie war ursprünglich bereits für Dienstag angesetzt, dann aber wegen des Regens wie alle übrigen Partien des Tages verschoben worden.

Berrer ärgert Nalbandian

Zumindest zwei Sätze lang durfte Michael Berrer an einer faustdicken Überraschung schnuppern: Beim 6:4, 7:6 (7:2), 3:6, 5:7 und 2:6 gegen den an Nummer vier gesetzten Argentinier David Nalbandian hatte der Stuttgarter den Südamerikaner am Rande einer Niederlage. Doch Nalbandian fand im dritten Satz zurück in die Erfolgsspur und brach den Widerstand des Deutschen nach dem Break zum Satzgewinn (7:5) im vierten Durchgang.

© SID

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