Tennis US-Open
Serena gewinnt "Sister Act" gegen Venus

Das 17. Karriere-Duell zwischen den Williams-Schwestern endete im Viertelfinale der US Open mit einem 7:6, 7:6-Sieg von Serena gegen Venus. Im Halbfinale wartet nun Dinara Safina.

Serena Williams aus den USA hat das Viertelfinal-Duell gegen ihre Schwester Venus bei den US Open in New York für sich entschieden und kann damit weiter von Platz eins der Weltrangliste träumen. Die jüngere der beiden Williams-Geschwister setzte sich in einem hart umkämpften Match nach 2:25 Stunden Spielzeit mit 7.6 (8:6), 7:6 (9:7).

Beide Spielerinnen schenkten sich nichts und die an vier gesetzte Serena drohte den Tie-Break des zweiten Satzes nach einem 2:5-Rückstand schon an ihre drei Plätze schlechter eingestufte ältere Schwester zu verlieren, bevor sie den Durchgang nach acht abgewehrten Satzbällen doch noch drehen konnte. Im Halbfinale trifft Serena nun auf die an sechs gesetzte Russin Dinara Safina.

"Es hat sich definitiv wie ein Finale der US Open angefühlt, es war so hart. Ich kann nicht glauben, dass ich gewonnen habe", erklärte die 26-Jährige im Siegerinterview: "Es ist schwer, vor allem, weil sie so eine großartige Spielerin ist. Sie servierte mit 125, 127 Meilen pro Stunde (201 bzw. 204km/h, die Red.) und ich versuchte eigentlich nur dranzubleiben".

Venus setzt auf ihre Schwester

Venus Williams empfing ihre siegreiche Schwester nach dem vorweggenommenen Finale mit einem Lächeln auf den Lippen am Netz. "Ich war froh, dass es vorbei war. So ein Match habe ich noch nie erlebt. Jetzt hoffe ich, dass Serena das Turnier gewinnt", erklärte die 28-Jährige, die ihren Chancen ein wenig nachtrauerte. Insgesamt zehn Satzbälle - acht davon im zweiten Durchgang - vergab Venus, die im Familienduell nun mit 8:9 zurückliegt.

Nicht zuletzt deshalb, weil die in der Weltrangliste um fünf Plätze besser notierte Serena in den entscheidenden Phasen ihr bestes Tennis zeigte. "Es war schon komisch. Immer dann, wenn ich in Rückstand geriet, war ich total entspannt", erklärte die zweimalige US-Open-Siegerin: "Die Emotionen während des Spiels waren gar nicht so groß. Erst nach dem Match kamen sie."

© SID

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