Tennis US-Open: US Open: Night Session bleibt trotz Kritik

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US Open: Night Session bleibt trotz Kritik

Bei den US Open wird es auch künftig die Night Sessions ab 19.00 Uhr geben. Zuletzt mehrte sich die Kritik an den zwei aufeinanderfolgenden Abendspielen wegen ihrer späten Endzeit.

Trotz einiger Kritik soll bei den US Open der Tennisprofis in New York die Night Session auch in den kommenden Jahren stattfinden. Die Diskussionen darüber hatte das Achtelfinalmatch zwischen French-Open-Finalistin Samantha Stosur (Australien) und Olympiasiegerin Jelena Dementjewa (Russland) ausgelöst. Das Match war erst um 01.35 Uhr am Montagmorgen nach 2:38 Stunden Spielzeit beendet worden. Noch nie zuvor in der Geschichte von Flushing Meadows war eine Frauen-Partie derart spät zu Ende gegangen.

"Wir ziehen den Hut vor unseren Fans und wissen, dass es eine große Herausforderung ist, auch lange nach Mitternacht im Stadion zu sitzen", sagte der Sprecher des US-Tennis-Verbandes Usta, Chris Widmaier: "Aber gerade diese elektrisierende Atmosphäre bei den Night Sessions da draußen ist unerreicht im Sport."

Den Rekord des spätesten Matches halten in New York Mats Wilander und Mikael Pernfors: Beim Schweden-Duell war am 4. September 1993 erst um 2.26 Uhr der letzte Ball gespielt. Die Bestmarke in der Grand-Slam-Geschichte halten aber Lleyton Hewitt aus Australien und Marcos Baghdatis (Zypern), die bei den Australian Open 2008 erst um 4.33 Uhr ihre Nachtschicht beendet hatten.

Bei den US Open finden in der Night Session ab 19.00 Uhr zwei aufeinanderfolgende Spiele im 23 771 Zuschauer fassenden Arthur-Ashe-Stadium statt.

© SID

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