Tennis Wimbledon
Beck muss zum Wimbledon-Auftakt gegen Nadal ran

Ausgerechnet bei seinem Debüt trifft Andreas Beck in der ersten Runde von Wimbledon auf Rafael Nadal. Auch Michael Berrer und Benjamin Becker erwischten "Hammerlose".

Grand-Slam-Debütant Andreas Beck hat bei der Auslosung zu den All England Championships in Wimbledon ein Traum- und Alptraumlos zugleich gezogen. Der deutsche Meister aus Stuttgart trifft in der ersten Runde am Dienstag auf den an zwei gesetzten Vorjahresfinalisten Rafael Nadal aus Spanien. Sportlich gehen die Chancen auf ein Weiterkommen damit gegen Null, aber der 22-Jährige kann sich gleich bei seinem ersten Start an der Church Road auf ein Match auf dem legendären Centre Court freuen.

Berrer gegen Djokovic, Becker trifft auf Dawydenko

Ebenso hart wie Beck hat es Michael Berrer und Benjamin Becker getroffen. Der Stuttgarter muss in der ersten Runde gegen den Weltranglisten-Dritten Novak Djokovic antreten, Becker spielt gegen die Nummer vier, Nikolai Dawydenko aus Russland.

Die anderen sieben deutschen Männer können allerdings zufrieden sein. Der an 27 gesetzte Nicolas Kiefer hat in dem Franzosen Julien Benneteau eine schwierige, aber lösbare Aufgabe. Tommy Haas spielt gegen Guillermo Canas (Argentinien) und hat damit ebenso wie Philipp Kohlschreiber, der auf den Spanier Marcel Granollers trifft, einen Sandplatzspezialisten als Gegner.

Mischa Zverev bekommt es mit dem Österreicher Alexander Peya zu tun, Philipp Petzschner spielt gegen Hyung-taik Lee (Südkorea). Tobias Kamke trifft auf Andreas Seppi (Italien), Denis Gremelmayr auf Xavier Malisse aus Belgien und Rainer Schüttler auf Santiago Ventura (Spanien). Simon Stadler muss sich des kroatischen Aufschlagriesen Ivo Karlovic erwehren.

Titelverteidiger Roger Federer hat gleich in seinem ersten Spiel am Montag in Dominik Hrbaty eine schwierige Aufgabe zu bewältigen. Der Slowake gehört zu den wenigen Spielern auf der Tour, die gegen den Weltranglisten-Ersten noch nie verloren haben. Beide Matches konnte der 30-Jährige gegen den Schweizer gewinnen.

Lisicki steht Vorjahresfinalistin Bartoli gegenüber

Bei den Frauen hatte die Berlinerin Sabine Lisicki Pech. Sie muss in ihrem Auftaktmatch gegen Vorjahresfinalistin Marion Bartoli aus Frankreich antreten, deren Formkurve zuletzt aber nach unten ging. Julia Görges ist ebenso Außenseiterin gegen die Slowenin Katarina Srebotnik. Angelique Kerber gegen Elena Baltacha (Großbritannien) und Martina Müller gegen Maria Jose Martinez Sanchez (Spanien) haben gute Chancen, ihr Auftaktmatch zu überstehen.

© SID

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