Tennis Wimbledon
Dementiewa fordert Titelverteidigerin Williams

Titelverteidigerin Venus Williams hat in Wimbledon zusammen mit ihrer Schwester Serena das Halbfinale erreicht. Die Chinesin Zheng Jie sorgte indes für eine Überraschung.

Wimbledon steuert auf den dritten "Sister-Act" zu. Beim bedeutendsten Tennis-Turnier zogen Titelverteidigerin Venus sowie Serena Williams ins Halbfinale ein und benötigen damit jeweils noch einen Erfolg, um das insgesamt dritte Schwestern-Duell in einem Endspiel auf dem heiligen Rasen perfekt zu machen.

Unerwarteter Sieg der Chinesin Zheng Jie

Für die Überraschung des Tages sorgte aber Zheng Jie, die als erste Chinesin das Halbfinale bei einem Grand Slam erreichte. Die 24-Jährige bezwang Nicole Vaidisova aus Tschechien 6:2, 5:7, 6:1.

Venus Williams kam durch ein 6:4, 6:3 über Tamarine Tanasugarn aus Thailand in die Vorschlussrunde. Sie trifft nun auf Jelena Dementjewa, die sich zu einem 6:1, 6:7 (6:8), 6:3-Erfolg im russischen Duell über Nadja Petrowa zitterte. 5:1 hatte Dementjewa im zweiten Satz schon geführt und danach auch im Tiebreak bereits zwei Matchbälle vergeben.

Serena Williams folgt ihrer Schwester Venus ins Halbfinale

Anschließend zog Serena mit einem 6:4, 6:0 über Agnieszka Radwanska aus Polen nach. Die jüngere der Schwestern muss nun gegen Zheng Jie antreten, die erst mit einer Wildcard ins Hauptfeld gelangt war. 2006 hatte Li Na mit ihrem Viertelfinaleinzug in Wimbledon für das bislang beste Ergebnis einer Chinesin bei einem Major gesorgt.

Insgesamt achtmal standen sich die beiden Williams-Schwestern in ihrer Karriere schon in einem Finale gegenüber, davon sechsmal bei einem Grand Slam. In Wimbledon gab es das US-Duell zweimal: 2002 und 2003 triumphierte Serena. Dennoch hat Venus die bessere Bilanz an der Church Road. Die 28-Jährige gewann den Titel 2000, 2001, 2005 und 2007.

Gegen Tanasugarn hatte sie ein wenig mit Oberschenkel-Problemen zu kämpfen, gab hinterher aber Entwarnung. "Ich gehe auf zwei Beinen, mir geht"s gut." Die viel größere Herausforderung in Wimbledon sei 2008 die Sonne: "Ich habe hier noch nie bei Sonne aufschlagen müssen. Da waren sonst immer Wolken." Die Weltranglistenfünfte Dementjewa ist nach dem Aus der ersten Vier der Rangliste mit Ana Ivanovic, Maria Scharapowa, Jelena Jankovic und Swetlana Kusnezowa die am höchsten gesetzte Spielerin im Feld. In ihrer Karriere stand sie schon zweimal in einem Grand-Slam-Finale: 2004 bei den French Open und den US Open.

© SID

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