Tennis Wimbledon
Deutsche Wimbledon-Riege komplett gerupft

Bei den 120. All England Championships in Wimbledon findet das Achtelfinale ohne deutsche Beteiligung statt. Als letzter schied Philipp Kohlschreiber in Runde drei gegen den Finnen Jarkko Nieminen in vier Sätzen aus.

Für Tennis-Profi Philipp Kohlschreiber sind die 120. All England Championships in Wimbledon nach der dritten Runde beendet. Der Oberhachinger scheiterte durch eine 6:1, 2:6, 3:6, 6:7 (4:7)-Niederlage am Finnen Jarkko Nieminen.

Das Achtelfinale des bedeutendsten Tennisturniers der Welt findet ab Montag ohne deutsche Beteiligung statt. Immerhin elf Männer und fünf Damen waren am vergangenen Montag hoffnungsvoll an der Church Road gestartet.

Kohlschreiber war voller Selbstvertrauen in das Spiel gegen den 24 Jahre alten Finnen gegangen, gegen den er zuvor dreimal verloren hatte. "Ich bin reif, ihn zu pflücken", hatte der 22-Jährige vor dem Spiel behauptet. Und so begann er die Partie auch im Expresstempo. 6:1 entschied der viertbeste deutsche Profi den ersten Satz für sich. Nieminen aber schlug zurück, wurde immer sicherer, während sich bei Kohlschreiber wieder einmal wirklich erstklassige Schläge mit unerklärlichen Fehlern abwechselten. Er verpasste damit bei der neunten Teilnahme an einem der vier Grand-Slam-Turniere den zweiten Achtelfinaleinzug nach den Australian Open 2005.

In Nieminen setzte sich am Ende verdient der solidere Spieler durch, der in der Runde der letzten 16 nun am Montag auf Dimitri Tursunow trifft.

© SID

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