Tennis Wimbledon
Federer-Herausforderer geben sich keine Blöße

Während sich Lokalmatador Tim Henman durch ein 13:11 im entscheidenden Satz in Runde zwei zitterte, haben Rafael Nadal, Novak Djokovic und Tomas Berdych ihre Auftakthürden in Wimbledon glatt in drei Sätzen gemeistert.

Am zweiten Tag der 121. All England Championships in Wimbledon hat sich der Weltranglistenzweite Rafael Nadal keine Blöße gegeben. Der frischgebackene French-Open-Gewinner fertigte den Amerikaner Mardy Fish mit 6:3, 7:6 (7:4), 6:3 glatt in drei Sätzen ab und trifft in Runde zwei auf den Österreicher Werner Eschauer.

Auch der Tscheche Tomas Berdych hatte gegen den Chilenen Nicolas Massu weniger Mühe als erwartet. Der Sieger der Gerry Weber Open in Halle wurde beim 7:6 (7:5), 6:4, 6:2 nur im ersten Durchgang gefordert. In Runde zwei erwartet den 21-Jährigen der Franzose Michael Llodra. Einen ähnlich lockeren Aufgalopp hatte der Fünfte der Weltrangliste Novak Djokovic. Der French-Open-Halbfinalist aus Serbien ließ Potito Starace (Italien) beim 6:0, 6:3, 6:4 nicht den Hauch einer Chance.

Lokalmatador Henman zeigt starke Nerven

Dagegen hatte der Australier Lleyton Hewitt gegen den ungesetzten Briten Richard Bloomfield mehr Mühe als erwartet. Beim 7:5, 6:3, 7:5 schaffte es Bloomfield jedoch nicht, den Wimbledon-Sieger von 2002 ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. In Runde zwei trifft Hewitt auf den Italiener Simone Bolelli. Einen wahren "Krimi" sahen dagegen die zahlreichen Fans des Briten Tim Henman. Der Lokalmatador spielte gegen Carlos Moya das bisher längste Match des diesjährigen Turniers und bezwang den Spanier erst nach fünf Sätzen 6:3, 1:6, 5:7, 6:2, 13:11. In Runde zwei wartet mit Feliciano Lopez der nächste Spanier auf viermaligen Wimbledon-Halbfinalisten.

Auch eine Runde weiter ist der Russe Marat Safin. Der Drei-Satz-Erfolg des ehemaligen Weltranglistenersten über den Südafrikaner Rik de Voest erscheint zunächst als klare Angelegenheit. Jedoch hatte der 27-Jährige beim 7:6 (7:5), 6:4, 7:5 mehr Mühe als erwartet und bekommt es nun mit Aisam-Ul-Haq-Qureshi aus Pakistan zu tun. Auch Safins Landsmann Nikolai Dawydenko musste keine Überstunden machen und gewann das "russische Duell" gegen Jewgeni Korolew mit 7:6 (14:12), 6:4 und 7:6 (7:5).

© SID

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