Tennis Wimbledon
Federer: "Wir sind verunsichert"

Roger Federer ist besorgt über die Manipulationsgefahr durch Wetten im Tennis. "So etwas passiert öfter als darüber gesprochen wird", sagte der Vorsitzende des ATP-Spielerrats.

Der fünfmalige Wimbledonsieger Roger Federer hat sich im Rahmen der 123. All England Championships besorgt über die Manipulationsgefahr durch Wetten im Tennis geäußert. Anlass sind die Untersuchungen, die nach ungewöhnlich hohem Wettaufkommen auf das Match zwischen dem Österreicher Jürgen Melzer und Wayne Odesnik (USA) am Dienstag eingeleitet worden sind.

"Sind verunsichert und haben Verdächtigungen"

"So etwas passiert öfter als darüber gesprochen wird", sagte der Schweizer, "wir sind verunsichert und haben Verdächtigungen. Natürlich darf so etwas im Tennis keinen Platz haben." Federer, der Vorsitzende des ATP-Spielerrats, spricht sich für harte Strafen aus, sollte ein Spieler bei Manipulationen erwischt werden: "Die Leute sollten Angst haben, diese Dinge zu tun. Wir sprechen darüber im Spielerrat. ATP und die ITF tun ihr Bestes, um diese Typen zu erwischen."

Melzer, auf dessen Drei-Satz-Sieg die außergewöhnlich hohen Wetten gesetzt wurden, war erstaunt darüber, dass sein Match in die Schlagzeilen geraten ist: "Ich habe das auch erst aus der Zeitung erfahren. Ich habe damit nichts zu tun. Das ist schlecht fürs Tennis." Odesnik, der angeblich durch eine Verletzung behindert war, stritt im Gespräch mit der BBC ebenfalls jegliche Beteiligung an einer Manipulation ab: "Ich würde nie etwas tun, das meine Zukunft gefährdet."

© SID

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