Tennis Wimbledon
Guter Mayer gegen Roddick chancenlos

Florian Mayer blieb bei den 120. All England Championships in Wimbledon trotz guten Spiels chancenlos gegen Andy Roddick und unterlag 4:6, 1:6, 2:6. Tommy Haas und Philipp Kohlschreiber hingegen stehen in Runde drei.

Gut gespielt, aber chancenlos: Für Florian Mayer gab es gegen die Power von Vorjahresfinalist Andy Roddick nichts zu gewinnen. Der Bayreuther unterlag in der zweiten Runde der 120. All England Championships in Wimbledon dem US-Amerikaner 4:6, 1:6, 2:6, hielt dabei aber besser mit, als es das Ergebnis vermuten lässt.

Damit stehen aus Deutschland allein Tommy Haas und Philipp Kohlschreiber in der dritten Runde des bedeutendsten Tennisturniers der Welt. Haas spielt am Freitag gegen den Tschechen Tomas Berdych, Kohlschreiber, bekommt es am Samstag mit Jarkko Nieminen aus Finnland zu tun.

Mayer kassierte unglückliches Break

Mayer, der vor zwei Jahren an der Church Road das Viertelfinale erreicht hatte, präsentierte sich auf dem "Friedhof der Stars" voller Selbstvertrauen gegen den Weltranglisten-Fünften, der in den beiden letzten Jahren jeweils erst im Endspiel von Wimbledon gegen Roger Federer verloren hatte. Er hielt die Partie im ersten Satz lange offen, kassierte aber etwas unglücklich das entscheidende Break zum 4:6.

Danach wurde Roddick immer besser, spielte fast fehlerlos und schlug seine Aufschläge mit bis zu 225 Kilometern pro Stunde ins Feld. Der Amerikaner zeigte seine beste Leistung seit Monaten. "In dieser Form habe ich Roddick lange nicht gesehen", sagte Daviscup-Teamchef Patrik Kühnen, "Florian hat ordentlich gespielt."

Kohlschreiber will Nieminen "pflücken"

Der 22-jährige Kohlschreiber zog an der Church Road erstmals in die dritte Runde ein. Er bezwang den Kolumbianer Alejandro Falla 6:4, 6:4, 3:6, 7:6 (7:1) und feierte nach der Achtelfinalteilnahme bei den Australian Open 2005 seinen größten Erfolg bei einem Grand-Slam-Turnier. Gegen Nieminen hat er allerdings alle drei bisherigen Duelle verloren, zuletzt bei der Wimbledon-Generalprobe im westfälischen Halle. "Da war ich aber nah dran", sagte Kohlschreiber: "Ich glaube, ich bin jetzt reif genug, ihn zu pflücken."

Der 22-Jährige strahlt Selbstvertrauen aus, er ist zufrieden mit sich und seinem Spiel: "Ich habe in dieser Saison nur einmal in der ersten Runde verloren, eben gegen Nieminen. Es läuft gut. Das einzige, was noch nicht stimmt, ist das Ranking." Auf Platz 88 wird er zurzeit geführt, aber Kohlschreiber ist zuversichtlich, dass sich das noch ändert: "Ich habe bis zum Jahresende kaum Punkte zu verteidigen."

© SID

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