Tennis Wimbledon
Haas und Berrer weiter - Aus für Kohlschreiber

Tommy Haas und Michael Berrer stehen bei den All England Championships in Wimbledon in der zweiten Runde. Haas besiegte Zach Fleishman, Berrer schlug Albert Montanes. Philipp Kohlschreiber ist dagegen ausgeschieden.

Tommy Haas und Michael Berrer sind bei den 121. All England Championships in Wimbledon in die zweite Runde eingezogen. Der gebürtige Hamburger Haas gewann sein Auftaktmatch gegen den US-amerikanischen Qualifikanten Zach Fleishman insgesamt souverän mit 6:3, 6:4, 6:2. Nächster Gegner für den 29-Jährigen ist der Tscheche Tomas Zib, der Diego Hartfield aus Argentinien 4:6, 7:6, 3:6, 6:3, 6:4 bezwang.

Berrer gewint glatt in drei Sätzen

Der Stuttgarter Berrer folgte Haas als zweiter deutscher Tennisprofi in die zweite Runde. Der 26-Jährige bezwang den spanischen Sandplatzspezialisten Albert Montanes mit 6:3, 6:3, 6:2 und zog damit bei seiner vierten Teilnahme an einem Grand-Slam-Turnier erstmals in die zweite Runde ein. Nächster Gegner des Weltranglisten-94. ist entweder Dimitri Tursunow (Russland) oder der Spanier Nicolas Almagro. "Gegen Montanes war es eine Pflichtaufgabe", sagte der 26-Jährige, "mein Ziel ist ein Match gegen Roger Federer im Achtelfinale."

Das Match von Benjamin Becker (Orscholz) gegen Juan Ignacio Chela musste am Abend beim Stand von 6:3, 6:4, 4:6, 3:3 für den Deutschen wegen Dunkelheit abgebrochen werden.

Haas war mit seinem ersten Spiel nach sieben Wochen Zwangspause wegen seiner Schulterverletzung sehr zufrieden. "Ich wusste nicht, wie es mit der Schulter aussieht. Jetzt bin ich sehr froh", sagte der Wahl-Amerikaner, der sich auch von den widrigen Bedingungen nicht aus der Bahn werfen ließ: "Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt."

Kohlschreiber: "Habe viele Fehler gemacht"

Unterdessen ist Philipp Kohlschreiber nach einer enttäuschenden Leistung in seinem Auftaktmatch bei den 121. All England Championships in Wimbledon gescheitert. Der 23 Jahre alte Augsburger unterlag dem Franzosen Florent Serra mit 6:7 (4:7), 4:6, 4:6 und musste damit nach seinem Aufwärtstrend der letzten Wochen einen herben Rückschlag hinnehmen.

Gegen den 90. der Weltrangliste wirkte Kohlschreiber angesichts der empfindlichen Kühle und Feuchtigkeit genervt und fand praktisch nie sein Spiel. Im Vorfeld von Wimbledon hatte der 23-Jährige auch über Schulterprobleme geklagt. "Ich habe mich einfach nicht wohlgefühlt und mich ein bisschen runtergezogen" sagte Kohlschreiber, "außerdem habe ich wieder den Fehler gemacht, nur auf die zweite Woche zu schauen und die erste Runde vergessen."

© SID

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