Tennis Wimbledon
Haas und Mayer ziehen in zweite Runde ein

Tommy Haas und Florian Mayer haben in Wimbledon die zweite Runde erreicht. Haas setzte sich mit 6:3, 6:4, 7:6 gegen den Briten Richard Bloomfield durch, Mayer schlug den Tschechen Robin Vik mit 6.3, 6:3, 6:3.

Es ist geschafft: Erstmals seit sechs Jahren hat Tommy Haas wieder die dritte Runde in Wimbledon erreicht. Der 28-Jährige bezwang am Mittwochabend den Briten Richard Bloomfield insgesamt souverän 6:3, 6:4, 7:6 (7:4). Sein nächster Gegner wird zwischen dem Franzosen Fabrice Santoro und dem Tschechen Thomas Berdych ermittelt, deren Match wegen Dunkelheit nicht beendet werden konnte.

Der Wahl-Amerikaner knüpfte damit wieder an seine guten Leistungen vom Anfang des Jahres an, als er im Achtelfinale der Australian Open erst an Roger Federer scheiterte und anschließend in den USA zwei Turniere gewann. Im Frühjahr war er durch eine Pollenallergie geschwächt, hat die Probleme aber nach eigener Aussage nun überwunden.

Auch Mayer souverän weiter

In guter Form präsentierte sich unterdessen auch Florian Mayer. Nachdem die Partie des Bayreuthers gegen den Tschechen Robin Vik am Dienstag wegen Dunkelheit abgebrochen worden war, konnte er sich in der Fortsetzung ohne Probleme mit 6:3, 6:3, 6:3 durchsetzen und seinen Rekord beim bedeutendsten Tennisturnier der Welt auf 7:2 Siege bei drei Teilnahmen verbessern. Mayers nächster Gegner ist Andy Roddick (USA).

Björn Phau (Mannheim) und Simon Stadler (Heidelberg) sind hingegen gescheitert. Phau unterlag dem Franzosen Julien Benneteau bei der Fortsetzung der am Dienstag wegen Dunkelheit abgebrochenen Begegnung 7:5, 4:6, 2:6, 6:7 (6:8). Qualifikant Stadler musste sich dem Spanier David Ferrer 1:6, 4:6, 4:6 geschlagen geben.

Newcomer Becker scheitert an Verdasco

Newcomer Benjamin Becker hat ebenfalls den Einzug in die dritte Runde verpasst. Der 25 Jahre alte Qualifikant unterlag dem Spanier Fernando Verdasco spät am Abend in einem Fünf-Satz-Thriller 4:6, 7:6 (9:7), 6:4, 3:6, 7:9.

Becker, der erst zum zweiten Mal in seiner Karriere bei einem bedeutenden Turnier spielte, zeigte gegen den an 28 gesetzten Spanier bei am Ende wegen zunehmender Dunkelheit fast irregulären Verhältnissen eine starke Leistung und konnte jederzeit mit dem etablierten Profi mithalten.

© SID

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