Tennis Wimbledon
Keine Gleichberechtigung bei Wimbledon-Preisgeld

In Wimbledon wird es im Gegensatz zu den anderen Grand-Slam-Turnieren auch in diesem Jahr mehr Preisgeld für den Sieger der Herren-Konkurrenz als für die Siegerin im Damen-Finale geben.

In Wimbledon wird nicht nur auf dem Platz an alten Regeln festgehalten. Auch das Preisgeld wird weiterhin für Damen und Herren unterschiedlich hoch ausfallen. Das gab der Klub am Dienstag bekannt. Darin unterscheiden sich die All England Championships 2006 (26. Juni bis 9. Juli) von den drei anderen Grand-Slam-Turnieren des Jahres. Der Sieger bei den Männern erhält umgerechnet rund 943 400 Euro. Die siegreiche Damen-Finalistin kassiert etwa 900 200 Euro.

In den Einzelwettbewerben ist das Preisgeld beim bedeutendsten Tennisturnier der Welt um vier Prozent gestiegen. Insgesamt werden knapp 15 Mill. Euro ausgeschüttet. "Kein Turnier zahlt bislang höhere Preisgelder aus als Wimbledon", erklärte der Klubvorsitzende Tim Phillips: "Mit der Erhöhung erkennen wir Talent und Engagement der Spieler an, das die Topspieler heutzutage benötigen."

Bei den Australian Open in Melbourne, den French Open in Paris und den US Open in New York erhalten die Einzelsieger im Damen- und Herrenwettbewerb inzwischen gleich viel Preisgeld.

© SID

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